Bővebb ismertető
Grüß Gott, liebe Münchner Wanderfreunde!
Das vorliegende kleine Buch enthält eine Auswahl der vom Bayerischen Rundfunk schon seit vielen Jahren in seiner Sendung »Gute Fahrt« gemachten Vorschläge für Spaziergänge und Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung Münchens. Es soll also in erster Linie dem Autofahrer eine Hilfe sein, der bei seinen Ausflügen nicht bloß fahren, sondern auch ein paar Stunden gehen möchte. Daß das gesund sein soll, hat sich ja inzwischenweitgehend herumgesprochen. Daß es auch schön und beglückend ist, die Natur und die Landschaft zu Fuß zu durchstreifen und zu erleben - zur Verbreitung dieser Erkenntnis möchte unser Bücherl so viel wie möglich beitragen. Es sind durchwegs - mit einer Ausnahme, die zeigen soll, wie man es auch machen kann - Rundwanderwege, die hier empfohlen und beschrieben sind, weil ja der Autofahrer leider gezwungen ist, immer wieder zu seinem Fahrzeug zurückzukommen. Wir haben aber bei der Auswahl selbstverständlich auch an die nichtmotorisierten Münchner gedacht: eine ganze Reihe der Ausflüge geht von Orten aus, die mit der S-Bahn, der Bahn oder mit Linienbussen zu erreichen sind. (Unter dem Stichwort »Anfahrt« wird jeweils besonders darauf hingewiesen). Noch ein Wort zur Art und zum Stil des Buches: Wir haben bewußt darauf verzichtet, ein schönes heimatkundliches Lesebuch zu schreiben; wir wollen vielmehr ein echtes Gebrauchsbuch vorlegen, in dem die Wegbeschreibung - so knapp, aber so genau wie nur möglich - die Hauptsache ist. Das Wissen um die Hilflosigkeit der meisten heutigen Menschen bei der Orientierung in der Landschaft - diejenige beim Lesen von genauen Wanderkarten ist nicht weniger groß! - hat uns dazu veranlaßt. So mancher möchte nämlich gern einmal ein bißchen weiter als die üblichen fünfzig Meter vom Straßenrand weggehen, aber er getraut sich nicht, weil er Angst hat, daß er nicht mehr zurückfindet. Alle Wege sind vom Verfasser in den letzten zwei Jahren selbst gegangen worden, und er hofft, sie auch deutlich genug beschrieben zu haben, so daß schon ein gewisser »Verlaß« (wie wir