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AIs Marcus de Grant nach einemÜberfall fremder Krieger zusammen mit seinem schwer verletzten Cousin Adam eine kleine Hütte erreicht, traut er seinen Augen kaum: Im Cottage begegnet er der schönsten Jungen Frau, die erjemals gesehen hat! Was macht die Fremde mit dem hüftlangen schwarzen Haar und den grünen Augen hier? Noch bevor er sie fragen kann, ist sie an Adams Seite, und Marcus erkennt: Diese hinreißende Schönheit ist eine Heilerin. Er ahnt nicht, dassKeelin O'Shea auch seherische Fähigkeiten besitzt, die ihr bereits verraten haben, dass ihr leben eng mit Marcus verbunden sein wird. Aber bevor sie sich dem mutigen Mann mit dem Herzen aus Gold hingeben darf, wartet ein gefährlicher AuftragaufKeelin: Siemuss den Heiligen Speer zu ihrem Clan nach Irland bringen PROLOGWinteranfangWest Cheshire, EnglandIm Jahre des Herrn 1428Es war eine lange und qualvolle Nacht, die Keelin O'Shea weder Ruhe noch Trost bot. Heimgesucht von wirren Träumen und schrecklichem Albdruck sah sie voraus, dass sie und ihr Onkel Tiarnan in Gefahr schwebten. Ihre seherischen Fähigkeiten kamen Keelin jetzt zugute. Sie spürte, dass die Krieger der Mageean in der Nähe sein mussten, und sie hatte keine andere Wahl, als die altehrwürdige Lanze ihres Clans aus dem Versteck zu holen. Nur wenn sie das kostbare Heiligtum berührte, konnte sie vielleicht Genaueres über ihre gegenwärtige Lage erfahren.Eines Tages, in gar nicht allzu ferner Zukunft, könnte sie die Fremde verlassen. Sie würde nach Irland zurückkehren und den Mann ehelichen, der bereits vor Jahren von ihrem Vater Eocaidh O'Shea, dem Clanführer der Ui Sheaghda, ausgewählt worden war. Was für ein Trost, bald einen starken und selbstbewussten Kämpfer bei sich zu haben, der für sie sorgte und sie beschützte; welch eine Erleichterung, sich nicht bei jedem Schritt umschauen zu müssen oder bei knarrenden Geräuschen und bedrohlichen Schatten zusammenzuzucken. Wie sehr sie sich freute, an jenen Ort zurückzukehren, an dem sie sich heimisch fühlte!Tränen traten Keelin in die Augen, da die Gedanken an den Clan ihr Herz rührten. Das einsame, entwurzelte Dasein, das sie und Tiaman seit vier Jahren fristeten, hatte sie zermürbt. Sie konnte nicht länger in diesem fremden Land verweilen.Es war keineswegs günstig, die weite Reise jetzt anzutreten, denn der Winter nahte, aber es waren nur noch wenige Münzen in dem Geldbeutel, den Tiarnan einst bei der Flucht aus Irland mitgenommen hatte. Wenn sie den Aufbruch weiter hinauszö-