Bővebb ismertető
EinführungWorüber sprechen hypnosekundige Ärzte miteinander, wenn sie ihre Erfahrungenaustauschen? Die vorliegende Sammlung geht auf einen solchen Gedankenaustauschim Rahmen eines größeren Symposiums zurück. Dem kritischen Zuhörer fällt zu-nächst eine Vielgestaltigkeit der Terminologie auf, mit der die gleichen Gegenständebeschrieben werden. Damit ist es heute wie früher: Diejenigen mit Interesse an derHypnose sind zahlreich, doch nicht so dicht gesät sind die mit eigenen Erfahrungen.Daher beobachten und kombinieren diese verhältnismäßig selbständig und berichtendann mit eigenen Worten. Die verschiedenen Worte für die gleiche Sache sind abernicht einfach austauschbar. Jeder nähert sich dem Ziel aus seiner eigenen Richtungkommend und beschreibt an ihm eine andere Seite. In der Vielzahl von Berichtenrundet sich die Betrachtung zu einem plastischen Bild.Gesprochen wird natürlich vom Kern der Hypnose, vom Hypnotisieren, Hypno-tisiertwerden und von der Selbsthypnose, von der therapeutischen Anwendung undvom Erlernen der Methode. - Kern der Hypnose ist die Verbindung zweier Bestand-teile. Der eine davon wird mit folgenden Worten benannt:hypnotischer Schlaf, Somnambulismus, Trance, Hypnoid, Teilschlaf, partiellesWachsein, Konzentration, veränderter Bewußtseinszustand, charakteristischer Zu-stand der elektrophysiologischen Hirndynamik.Sein Zustandekommen wird gefördert durchRuhe, Entspannung, Insichgewendetsein, gleichförmiges Streichen, müdemachen-des Fixieren, monotone Geräusche, beruhigende Musik, Schlafsuggestionen.Dieser hypnoide Zustand ist aber selbst erst eine Folge des Hypnotisierens. Nochgrundlegendere Bedeutung hat der andere Kernbestandteil der Hypnose. Er wirdangesprochen in den Bezeichnungen:Suggestion, Wachsuggestion, Autosuggestion, Fremdsuggestion, Wortwirkung,Gleichzeitigkeitsassoziation motorischen Charakters, psychischer Reflex, bedingterReflex.Auf Seiten des Patienten ist in diesen Ablauf etwas eingeschaltet, das umrissenwird mit:Vorstellung, zielgerichtete Phantasietätigkeit, gelenkte Imagination, Vorstellungs-fähigkeit, Einbildungskraft, Traumhaftigkeit, Halluzination, Täuschung, Ver-blassen der Realitätsorientierung oder Beeinflussung des Realitätsurteils.Angesichts der individuellen Einmaligkeit jedes Menschen, die im voraus nie voll-ständig erfaßt werden kann, ist jede Ersthypnose ein Experiment. Größtes Interessefinden daher die inneren Vorgänge des Patienten, seine variable Suggestibilität, Ein-stellung, Motivation, aber auch:Selbstbeobachtungen in Hypnose, Versuche zur Selbsthypnose, Autosuggestion,autogenes Training, autogene Imagogik, autostimulative Suggestion.Der zwischenmenschliche Hypnosevorgang wird aber auch auf die Übertragung"früherer Erfahrungen untersucht, auf eine allgemeine soziale Bedeutung der Suggesti-