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DER DICHTERUnd wie der Mensch nur sagen kann: Hie bin ich! Daß Freunde seiner schönend sich erfreun; so kann ich auch nur sagen: Nimm es hin.Goethe1Aus der Beringsstraßeim Sommer 1816Die Lieder, die mir unter Schmerz und Lust aus jugendlichem Busen sich befreit, nachklangen wohl, ich bin es mir bewußt, in derer Herzen, denen sie geweiht; sei still, mein Herz, und trage den Verlust, sie klangen, sie verhallten in der Zeit; mein Lieben und mein Leben sind verhallt mit meinen Liedern, um mich ist es kalt.Das Leben hat, der Tod hat mich beraubt, es fallen Freunde, sterben von mir ab, es senkt sich tief und tiefer schon mein Haupt, ich setze träumend weiter meinen Stab und wanke, müder, als wohl mancher glaubt, entgegen meinem Ziele, meinem Grab. Es gibt des Kornes wenig, viel der Spreu: Ich pflückte Blumen, sammelte nur Heu.Das tat ich sonst, das tu ich annoch heute, ich pflücke Blumen, und ich sammle Heu; Botanisieren nennen das die Leute, und anders es zu nennen, trag ich Scheu; so schweift das Menschenkind nach trockner Beute das Leben und die Welt hindurch, die Reu ereilet ihn, und, wie er rückwärts schaut, der Abend sinkt, das Haar ist schon ergraut.