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Das Buch Zwei Filmé habén Benjámin, der Autor, und Gorski, der Regisseur, auf herkömmliche Weise miteinander gedreht, als ihnen die Idee zu einem Kriminalfilm kommt, der einmal mit völlig unkonventionellen Arbeitsmethoden entstehen sollte. Den entsprechenden Tip für den grofíen Coup habén sie von Sparta, einem Mann mit Beziehungen zur Berliner Unterwelt. Es soll ein Film hart an der Wirklichkeit werden, und dazu gehören eingehende Milieustudien; dazu gehört, daB sich Autor und Regisseur auf illegale Weise Pistole und Revolver verschaffen, natürlich auch falsche Pásse. Der Ablauf des Geschehens, von der Landung der US-Maschine, die zweimal monatlich die Gelder für die amerikanischen Soldaten in Berlin bringt, dem Verladen der beiden Geldsácke in den Transportwagen, der von zwei Jeeps eskortiert zum Hauptquartier fáhrt, bis zu einem bestimmten Bahnübergang - alles wird genauestens recherchiert, ein exakter Zeitplan aufgestellt. Doch dann wird aus dem Drehbuch unversehens Wirklichkeit ... Ungewöhnlich, aber es stimmt: Ein Deutscher hat einen Krimi geschrieben, der den angelsáchsischen Románén gleichkommt. (Welt am Sonntag) Der Autor Ulf Miehe, geboren 1940, lebt in München. 1968 erschien >Die Zeit in W und anderswo<. Mit Volker Vogeler schrieb er das Drehbuch zu >Jaider< (Bundesfilmpreis in Silber) und mit Walter Fritzsche das Drehbuch zu dem Film >John Glückstadt<, bei dem er selbst Regie führte. Dafür erhielt er den Bundesfilmpreis für Regié.