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Vorwort
Nur zögernd übergebe ich diesen äußerst intimen und persönlichen Briefwechsel der Öffentlichkeit. Er wurde in französischer Sprache in dem heute unabhängigen Cameroun (Westafrika) geführt, als ich dort an einer höheren Schule unterrichtete und oft von jungen Menschen um meinen Rat gebeten wurde. Daß ein solch uneingeschränktes und gegenseitiges Vertrauen, wie es aus diesen Briefen spricht, zwischen Angehörigen verschiedener Rassen und Völker überhaupt möglich ist, kann als ein hoffnungsvolles Zeichen gelten.
Wer schockiert sein sollte von der Offenheit der Briefe, der bedenke, daß keiner von uns beim Schreiben je an eine Veröffentlichung gedacht hat. François und Cecile schlugen sie selber vor, weil sie meinten, was ihnen geholfen habe, könne auch anderen helfen.
Den deutschen Leser wird der Gleichklang der Probleme überraschen. Viele Fragen, die François vor allem am Anfang stellt, könnten auch von einem deutschen jungen Mann gestellt sein. Daher kommen auch in Afrika Antworten an, die ursprünglich für Europäer gefunden wurden. Der fachkundige Leser wird übrigens schnell merken, daß die wenigsten von mir selber stammen. Viel verdanke ich meinen befreundeten Lehrern Dr. med. Bovet in Basel und Dr. med. Groeger in Düsseldorf, deren Bücher zur weiterführenden Lektüre empfohlen werden. Oft habe ich sie - bewußt oder unbewußt - nur dem Sinn nach zitiert. Selbst dort, wo ich wörtlich zitiere, habe ich keine Anführungszeichen gesetzt, um den persönlichen Charakter der Briefe zu erhalten.
Bei der Weitergabe dieses brieflichen Gespräches habe ich mich bemüht, nicht ungebührlich zu vereinfachen und vor allem