Bővebb ismertető
Erster TeilDie Erziehung der Tochter eines englischen AristokratenGeboren wurden wir in der Aldfordstraße 18, Park Lane. Das Haus wurde später niedergerissen. Es war düster, denn es kehrte der Sonne den Rücken zu. Das Wohnzimmer unserer Mutter prangte meist in einer Fülle von Blumen, in unserer Kinderstube aber roch es fast immer nach Gas. Die Lichtleitung war irgendwo undicht, und wenn man im Winter die Fenster öffnete, um den Geruch hinauszulassen, drang dafüt der Nebel herein.Von frühester Kindheit an sehnte ich mich nach Feldern und Blumen und Sonnenschein. Im Sommer, wenn sich die grünen Rasenflächen im Hydepark mit Gänseblümchen schmückten, schlich ich mich oft hinter dem Rücken des Parkwächters über die Einfriedung, um mir die mit den längsten Stielen zu pflücken.Einmal waren wir auch draußen auf dem Lande, ich weiß nicht mehr wo und wann. Ich erinnere mich nur noch an ein goldenes Feld voll Butterblumen; mein Bruder Peter stand zögernd vor dem Gattertor und konnte sich nicht entschließen, auf das Feld zu gehen und auf die Blumen zu treten. Mein Bruder hieß gar nicht Peter, ich nannte ihn nur so. Getauft war er Oswald, doch da er bei der Geburt winzig klein war, wurde er von Nene, unserer Kinderfrau, Winz" genannt. Mein anderer Bruder, Hugh, blieb nur dank Nenes treuer Pflege am Leben. Wie alle englischen Kinderfrauen bevorzugte sie Jungens. Ich war gesund und kräftig und machte nicht viel Mühe. Nene nannte mich immer arme Cläre", warum wußte niemand. Vielleicht hatte sie eine Vorahnung.Meine Mutter war Amerikanerin und zusammen mit zwei Schwestern in Paris aufgewachsen. Diese drei Schwestern wurden unterschieden als die Schöne", die Kluge" und die Gute". Jennie Churchill war die Schöne, Leo nie Leslie die 1 Sheridan, Lebensbuoh