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Vorwort des Ubersetzers
Je weiter wir mit der Übersetzung dieses Buches vorankamen, desto unerlässlicher erschien uns ein „Vorwort des Übersetzers". Zu der rein theologischen, inhaltlichen Unklarheit des „parier en langue" (Zungenreden) kommt nämlich durch die deutsche Sprache noch eine sprachliche Schwierigkeit:
Der französische Ausdruck „parier en langue" kann auf deutsch mit zwei verschiedenen Begriffen übersetzt werden: Einmal mit dem unmissverständ-lichen, alltäglichen „eine Sprache sprechen", dann aber auch mit dem geheimnisumwobenen, umstrittenen Bibelausdruck „in Zungen reden".
Jedesmal, wenn nun im französischen Buchtext das sozusagen neutrale „parier en langue" auftauchte, musste sich der Übersetzer für einen der beiden wertenden Ausdrücke — zwischen denen Welten theologischer Auffassung liegen — entscheiden und griff so dem Autor in dessen Auslegung des „parier en langue" ungewollt vor.
Schwerwiegender jedoch als dieses sprachliche Dilemma ist der theologische Zwiespalt um die Deutung des griechischen Bibelausdruckes, zu dem dieses Buch Stellung nimmt. Gehen wir auf den griechischen Urtext der Bibel zurück, so erkennen wir, dass an allen