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ie ideale Frau muß für den Mann das Paradies seiner Augen, die Göttin seiner Lust und der Quell seiner Gedanken sein. Ist sie geschickt, führt sie ihn auf Höhen, von denen er selber nichts ahnt. Ist sie klug, geht sie in den geistigen Dingen auf und tritt dennoch immer wieder hinter sie zurück. Im Haus, ihrem ureigensten Reich, soll sie Fleiß und Ordnung walten lassen, soll erhalten und mehren, was der Mann erwirbt und besitzt. Kehrt er abgekämpft heim, will er das andere von ihr - Ruhe, Freude, Anmut, Harmonie. Dies stellt sich nicht in Chaos und Wirrwarr, sondern allein in der Ordnung her.
WeibHch sein bedeutet, den Mann zu faszinieren, ihn mit immer neuen Seiten zu überraschen. Dazu gehören Verstand und wacher Geist. Bildung und Wissen sind für eine Frau unerläßlich. Das heißt nicht, daß sie zu den Tiefen der Erkenntnis vordringen soll. Diese Mühen obliegen ihr nicht, zumal die Natur ihr einen anderen Verstand als dem Manne gegeben hat. Weiblicher Verstand ist anschaulich, sinnlich, aufs Detail gerichtet, geht auf im Einzelnen und erschöpft sich in ihm. Männlicher Verstand zielt auf das Übergeordnete, Allgemeine und Wesentliche, ist für das Abstrakte und Theoretische bestimmt. Im weiblichen Denken muß daher nicht Tiefe, sondern Muße liegen. Ist sie allerdings vom Schicksal ausersehen, an der Seite eines gelehrten Mannes zu gehen, und gelingt es ihr, seine geschickte Gehilfin zu werden, dann wird dieser Mann ein solches Geschöpf als wahrhaftes Glück empfinden. Arbeitet sie darüber hinaus an ihrer