Bővebb ismertető
Die Japanischausbildung in Deutschland - wie der noch ungewohnte Ausdruck jetzt heißen muß - hat in den letzten Jahren ohne Zweifel einen gewaltigen Aufschwung erlebt, wenn die Entwicklung in den fortgeschrittenen westlichen Industrienationen in dieser Hinsicht auch nicht mit der in den Japan umgebenden Ländern vergleichbar ist: eine Umfrage der Japan Foundation aus dem Jahre 1991 ergab, daß etwa 90% aller in irgendeiner Form um die japanische Sprache bemühten Ausländer aus Korea und der Volksrepublik China stammenmm^^^m^m ^B^mm-^mm^iwirsind also, was das Erlernen der japanischen Sprache angeht, nicht nur relativ, entsprechend der Notwendigkeit der vor uns stehenden Aufgabe, sondern auch absolut hoffnungslos im Hintertreffen. Die regierende Elite - und nun darf man beruhigt von der bundesrepublikanischen sprechen - setzt anscheinend immer noch auf die leere Hoffnung eines plötzlichen Endes der japanischen Entwicklung, die uns doch aber wohl mit in den Abgrund ziehen müßte.Ebenso wie wir uns im internationalen Verkehr nicht auf das Hilfsmittel des Englischen verlassen können, dürfen wir aber auch die Entwicklung und Erstellung geeigneter Lehr-und Lernmaterialien nicht den Japanern überlassen, die hier seit vielen Jahren sehr aktiv sind und uns sicherlich bereits einen Teil der Arbeit abgenommen haben, oder besser: einen Weg weisen, den wir auch auf eigenen Beinen gehen lernen müssen. Sprachpolitik ist Kulturpolitik. Dem deutschen Leser müssen im Lehrbuch- wie im Lexikabereich muttersprachliche Materialien zugänglich sein, die die in Frage stehenden Probleme von den unterschiedlichsten - fast wäre man geneigt zu sagen: nationalen - Gesichtspunkten aus angehen.