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In diesem Jahr feiern in zahlreichen Landern wissenschaftliche, berg- und hüttenmannische Institutionen den 200. Jahrestag der Gründung der Societat der Bergbaukunde, der ersten internationalen wissenschaftlichen Vereinigung der Weit. Mit besonderer Hochachtung gedenkt das Internationale Organisationskomitee für die Weltbergbaukongresse dieses Jahrestages, zumal es sich mit Recht als Nachfolger der so kurzlebigen Societat betrachten darf. Das Internationale Organisationskomitee stellte anláfllich seiner 58. Sitzung in Clausthal das Wirken des sachsischen Berghauptmannes Friedrich Wilhelm Heinrich von TREBRA, eines Mitbegründers der Societat, in den Mittelpunkt einer Gedenkfeier. Anlafilich der 59. Sitzung in Wien wird nun der Tatigkeit des bei der Hofkammer in Münz- und Bergwesen wirkenden Hofrates Ignaz von BORN gedacht, der einer der Verfasser der Statuten der Gesellschaft war. In der beflügelnden Atmosphare des Zeitalters der Aufklárung stellte er eine neue Methode zur Edelmetallgewinnung einer Elité von Montanisten und Chemikern vor, die aus fünfzehn Landern in die damals berühmte niederungarische Bergstadt Szklenó - Glashütte - bei Banská Stiavnica - Schemnitz, Selmecbánya - kanén. AnláBlich dieses Treffens wurde vor allém über Initiative BORNs die Societat der Bergbaukunde gegründet und in ihre Statuten als Zielsetzung aufgenommen: "Alles was zur Beförderung des Bergbaus im weitesten Verstande dient, anzusammeln, und zum Besten des Bergbaus allén Mitgliedern mitzuteilenf damit die es in ihren Gegenden, zum Nutzen der Menschheit und der Staaten, wo es anwendbar istf benützen." Vor einigen Jahren reifte bei den ungarischen und osterreichischen Mitgliedern des Organisationskomitees für die Weltbergbaukongresse der Gedanke, die traditionell guten Beziehungen des Bergbaus beider Lander zu vertiefen. Am 30.