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Obwohl die Stadt Moskau schon 1147 in der Chronik erwähnt wird, beginnt die Geschichte ihrer Kunst erst mit dem 14. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stanunen die ältesten erhaltenen Denkmäler der Architektur und der Ikonenmalerei.
Moskau war ursprünglich ein kleiner Fürstensitz, der sich allmählich in eine Stadt mit ihrem Fürsten, einem Kreml, mit Handwerkern und Kaufleuten verwandelte. Der rasche politische Aufstieg Moskaus im 14. Jahrhundert gehört zu den bemerkenswertesten Erscheinungen der russischen Geschichte. Die Moskauer Fürsten betrieben die Sammlung aller nationalen Kräfte und stellten sich an die Spitze des Kampfes gegen die Tataren, die im 13. Jahrhundert die Rus unterworfen und ihre Entwicklung für lange Zeit aufgehalten hatten. Es war Moskau beschieden, in diesem Kampf die führende Rolle zu spielen.
Die Moskauer Fürsten gingen dabei umsichtig und geschickt zu Werke. In dem schweren Kampf mit den starken Fürstentümern Twer und Susdal-Nishni Nowgorod, mit Litauen und der Goldenen Horde suchten sie xmnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Sie legten eine seltene Beharrlichkeit und beneidenswerte Selbstbeherrschung an den Tag, nutzten jede Möglichkeit, »Landgewinne« und »Landzukäufe« zu machen und die ihnen Untertanen Ländereien zu mehren. Besonders erfolgreich war in dieser Hinsicht Iwan Kaiita (1328-1340), der sich Großfürst der »gesamten Rus« narmte. Unter seiner Herrschaft vmrde nach dem furchtbaren Brand von 1337 ein neuer Kreml aus Holz aufgeführt und von dicken Eichenholzwänden umgeben. Auch entstanden in Moskau die ersten Kirchen aus Stein - die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale, die Johan-