Bővebb ismertető
Hinter der Sandbank, an der Biegung, wo der Flufi im Wald verschzvand, zogen sich drei Lichtstreifen vom Ufer zur Mitte. Sie zerschnitten das Dunkel. Sie leuchteten wiegeschmiedetes Silber. Das Wasser blieb nichts als flüssiger, schwarzer Lack. Sie lag auf der Seite, die linké Pfote nach vorn geschoben, und beobachtete das Licht. Sie lag völlig reglos. Gelegentlich kriimmte sich die Schwanzspitze ein. Das war alles. Seit einer Stunde lag sie so, lauschte den Gerauschen des Waldes, dem Gleiten einer Schlange, dem Rufeines Tapi-Vogels, und hatte den Blick auf die Silberstreifen gerichtet. Hunger spürte sie nicht méhr. Auch nicht die Schzvache. In den letzten Tagén hatte sie für ihre beiden Jungen ein halbes Dutzend der pfundschweren Kröten gesammelt, die sich am Rand der Mangrovén finden liefien. Doch die Kleinen hatten sich geweigert, und so hatte sie sie selbst verschlungen. Dann das Hirschkalb ...Es war zu klein. Nur Knochen. Nun war sie ruhig. Nun war alles gut. Nun mufite sie nur warten. Der erste Lichtstreifen erlosch. Dann der zweite. Sie schob den machtigen, gestreiften Kopfnach vorne, zog die Lippen über die Fangzahne und sog Luft ein, um Witterung zu nehmen. Nichts. ... Sie spannte die Lendenmuskeln und erhob sich. Der dritte Silberbalken - verschwunden. Der Mond hatte sich endgültig hinter die Wolken zurückgezogen, die über dem Wald hochwuchs, doch die Tigerin verhielt noch immer im Schutz des Farns. Ihr Herz schlug langsam. Sie war wie eingebettet in einen Strom von zeitloser Geduld. Sie würde keinen Fehler machen. Sie durfte keinen Fehler machen. Sie mufíte den Jungen Fleisch br ingen. Das Licht? ... Weiter untén, wo die Berge höher wurden, und das Tal tiefer, gab es bei Nacht ein ahnliches Licht. Streifen von Licht. Und die