Bővebb ismertető
Am Ende des Eingangsteiles unserer durch Jahrhunderte gewachsenen Gottesdienstliturgie steht das Kollektengebet. Es faßt in geordnetem Aufbau und mit regelmäßig wiederkehrenden Sprachformen das Gebet der versammelten Gemeinde zusammen. Dahinter steht die Erkenntnis, daß sich Gemeinde Jesu Christi immer in betender Haltung Gott nähert. Ursprünglich wurde die Gottesdienstfeier mit formulierten wie freien Gebeten eröffnet. Der Liturg »sammelte« die vorgetragenen Gebetsanliegen - daher Kollektengebete vom lat. colle-gere = sammeln - und brachte sie mit wenigen, zusammenfassenden Worten zum Ausdruck. Die lateinische Urfassung dieser Kollektengebete spiegelt eine strenge Ordnung und Sprache wieder. Ihr Aufbau setzt sich aus drei Grundteilen zusammen.
1. Anrede, 2. Bitte und 3. trinitarischer Schluß. Bis in unsere Tage haben sich Aufbau und Sprachform der Kollektengebete erhalten. Damit ist eine alte kirchliche Tradition über Jahrhunderte hinweg lebendig geblieben.
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