Bővebb ismertető
Dieses Gesprach mit Heinrich Böll wurde von mir am 20. Juli 1971 in Köln gefiihrt; es dauerte etwa zweieinhalh Stunden. Es ist, so Heinrich Böll, das einzige im Druck vorliegende Gesprach mit dem Schriftsteller, das in dieser Ausführlichkeit auf die verschiedensten Aspekte seines scbriftstellerischen Interesses eingeht. Einen Tag nach diesem Gesprach erschien Bölls Román Gruppenbild mit Dame, von dem gegen Ende dieses Gespracbs auch die Rede ist. lnzwischen sind zahlreicbe Interviews mit Böll erschienen, die sich ausschliefllich mit diesem Román bescháftigen - manche ausführlicher, als es hier der Fali ist. Dennoch hielten wir es für richtig, das Gesprach insgesamt so, wie es verlaufen ist, zu drucken. Heinrich Böll hat den abgeschriehenen Gespracbstext gelesen, geringfügig redigiert und in der Form, wie er hier erscheint, autorisiert. Bewufit wurde darauf verzichtet, den Stil, die Gesprachsform glattend zu verandern - was spontán gedufiert wurde, soll auch so spontán, wie es geáufiert wurde, hier erscheinen. Die Fotos von Heinrich Böll in diesem Band wurden von Renate Oesterhelt wahrend des Gespracbs in Köln aufgenommen. H. L. A. Aus welchen Motivationen und Antrieben heraus habén Sie begonnen, nach Ihren Kriegserfahrungen zu scbreiben? Ich habe schon vor dem Krieg geschrieben, ich wollte immer schreiben, aber die politischen Umstánde habén es mir nicht erlaubt. Ich habe immer vorgehabt zu schreiben oder Schriftsteller zu werden, wie man das nennt.