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Bethkhem Heiliges Land - umkämpftes Land
«Die unverbesserlichen Pilger sind eingetroffen, die Taschen voller Brocken, welche sie aus den Ruinen herausbrachen. Ich wünschte, man könnte diesen Vandalismus abstellen. Sie brachen sich Stücke ab von Noahs Grab; von den kösdichen Bildwerken in den Tempeln von Baalbek; von den Häusern des Judas und des Ananias in Damaskus; vom Grabmal Nimrods, des gewaltigen Jägers; von den verwaschenen griechischen und römischen Inschriften, die an den altersgrauen Mauern der Burg Banjas angebracht sind; und jetzt haben sie an diesen alten Bögen herumgehackt und herumgeschnitzelt, die Jesus persönlich erblickt hat. Der Himmel beschütze das Heilige Grab, wenn diese Sippe injemsalem einfällt.» Mark Twain, der als Zeitungskorrespondent 1867 an einer Vergnügungsreise durch die Mittelmeerländer teilgenommen hatte, berichtete auch aus Palästina, dem Heiligen Land, Ziel von Wallfahrern zu Heiligtümern dreier Weltreligionen: Judentum, Christentum, Islam. Die frommen Europäer landeten zumeist in Jaffa, dem heutigen Tel Aviv. Ein französischer Reisender vom Ende des 18. Jahrhunderts schreibt: «Jaffa ist der Platz, wo die Pilger an Land gehen. Sie kommen hier im November an und begeben sich ohne Verzug nach Jerusalem, wo sie bis zum Osterfest verweilen.» Und:« in Jaffa legt man mit dem Reis an, den Damiette (in Unterägypten am rechten Nilarm) nach Jemsalem schickt, und den Waren eines kleinen französischen Kontors, das in Ramie eingerichtet wurde, und den Pilgern von Morea (Peloponnes), von Konstantinopel und den