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Am Puls der Kunst: Auktionshaus im Kinsky Marianne Hussl-Hörmann Als am 3. Dezember 1993 zur ersten Auktion des neuen Unternehmens „Wiener Kunst Auktionen" in das Ring-strafienpalais geladen wurde, war zweifellos die Neugierde und Begeisterung im heimischen Kunstbetrieb geweckt worden, aber sicher - wie könnte es hierzulande anders sein - auch die Skepsis: Kann es denn ein Erfolg werden, wenn drei Kunsthándler, ein Rechtsanwalt und der vorma-lige Leiter der Kunstabteilung des Dorotheums einfach ein privates Auktionshaus gründen?...
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Am Puls der Kunst: Auktionshaus im Kinsky Marianne Hussl-Hörmann Als am 3. Dezember 1993 zur ersten Auktion des neuen Unternehmens „Wiener Kunst Auktionen" in das Ring-strafienpalais geladen wurde, war zweifellos die Neugierde und Begeisterung im heimischen Kunstbetrieb geweckt worden, aber sicher - wie könnte es hierzulande anders sein - auch die Skepsis: Kann es denn ein Erfolg werden, wenn drei Kunsthándler, ein Rechtsanwalt und der vorma-lige Leiter der Kunstabteilung des Dorotheums einfach ein privates Auktionshaus gründen? Noch dazu in Osterreich, wo das Dorotheum über Jahrhunderte das Monopol am Auktionsmarkt besafí? Die Antwort lieferte gleich die erste Auktion mit einem Rekordergebnis für Ferdinánd Georg Waldmüllers „Die milde Gabe" um damalige ATS 3,4 Mio. und zahlrei-chen weiteren Topgeboten für bedeutende Werke österrei-chischer Maler! Es blieb auch nicht bei diesem einen Mai und bald bestand kein Zweifel: Das neue Auktionshaus brachte frischen Wind in den Kunstbetrieb! Es leistete auch Pionierarbeit, denn der Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass das neue Auktionshaus eine alte Tra-dition wieder aufnahm und neu verankerte: Bis zur Vertrei- bung namhafter Kunsthándler in den 1930er Jahren war es im Wiener Kunsthandel durchaus die gángige Praxis gewe-sen, Auktionen zu veranstalten bzw. als Auktionator zu fun-gieren. Die Auktionskataloge von Hugó Ottó Miethke und Carl Josef Wawra, von Sámuel und Alexander Kende sowie vom Auktionshaus für Altertümer Glückselig bieten heute noch eine wichtige Quelle für die Forschung und belegen, wie erfolgreich für Künstler, Sammler und dem Kunstbetrieb die enge Verflechtung von Galerie, Kunsthandel und Verstei-gerung war. Zweifellos herrschte schon damals in Wien ein professionelles und konkurrenzfáhiges Marktumfeld. Professionalitát und Qualitát waren von Beginn an auch das Mot-to des neuen Aukrionshauses. Bewusst konzentrierte man sich auf die wichtigsten Gattungen der Kunst- auf die Maierei von der Gotik bis zum Heute, auf europáische Antiquitáten, auf Objekte des Jugendstils und des modernen Design. Die Spezialitát verla-gertenwiraufdasBesondere.Aufwándigeundsorgsamgestaltete Kataloge, genaue Recherchen und Objektbeschreibungen sowie ein persönliches Service bildeten zudem den Mix, den Sammler und Kunstinteressierte seither zu schátzen gelernt habén. im Kinsky 2012 5

Termékadatok

Cím: Im Kinsky Dezember 2012 [antikvár]
Szerző: Hansjörg Krug , Kareen M. Schmid Otto Hans Ressler
Kiadó: Auktionshaus im Kinsky GmbH
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 210 mm x 300 mm
Hansjörg Krug művei
Kareen M. Schmid művei
Otto Hans Ressler művei
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