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Wo liegt die Kornstadt? Gan? Sewiß, so hat er sefrast.
Das meinen die Schulkinder auf dem Kirchplat?. Sie schauen ^um Turm hinauf. Dort saßen eben noch ^wei Raben. Der eine ist jetzt abgeflogen.
«Er^krak! Eri^krak!» rufen sie ihm nach. Sie kennen ihn. Er ist der größte. Er krächzt am lautesten. Er befiehlt dort droben. Darum schreit ihm der A4ühlbauernseppl ^u: «öha! Du/ Kamerad! Was du bei deinen Raben bist^ das bin ich bei den Buben da. Ich befehl' da herunten.» Daß dies eine Rauferei absetzt, ist klar. Aber Herr wird doch wieder der Mühlbauernseppl. Es stimmt also^ er ist auch ein Oberkrakeeler.
«Kräh/ kr ah» gibt sein Kamerad in der Euft an.
«KräX/ kräx» antwortet dort der andere. Gehorsam fliegt
er hintennach.
«Krah/ krah» tönt es schon ferner.
«/Da! Da!^ wird das heißen sollen»^ sagt das kleine Mühl» bauern?en2;erl. «Und jet^t ?eigt er ihm sicher, wo die Korn= Stadt liegt.» Von dieser hat ihnen heute der Herr Lehrer erzählt. Daß eine Kornstadt solch einen Haufen Arbeiter braucht/ das haben sie nicht gewußt. Ja, den Vater und die Mutter und den Knedit und die Magd, das schon. Aber daß die Pflanzen audi noch selber mitbauen müssen und daß fast alleS/ was sonst noch im Korn lebt, dort etwas tun hat/ das ist ihnen neu.
«Jetzig da schaut an, sogar den alten Er^krak braucht man in der Kornstadt! Sonst könnte man euch das Brot und die Küdieln bloß an die Tafel malen.» So hat der Eehrer gesagt.