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BERNARD BARBEY.
Die westschweizerische Erzählungskunst steht heute bei uns in hoher Gunst. Der Name C. F. Ra-muz überschattet nicht mehr alle. Heute lesen wir neben ihm Autoren wie den leider zu früh verstorbenen Guy de Pourtales, der in Deutschland und Frankreich eine große Gemeinde fand, Robert de Traz, Jacques Cheneviere, Maurice Zermatten u. a., die einem weitem Kreis in deutscher Sprache zugänglich sind.
Ein neuer Name ist für uns Bernard Barbey, den man behalten wird, denn sein Roman «Im Morgengrauen» fällt unter den westschweizerischen Romanen durch die glückliche Mischung von psychologischem Feingefühl und leichter Grazie des Erzählens auf. Paris und die französische Romantradition haben Bernard Barbey wohl geformt, aber nicht das seelische Klima seiner Romane bestimmt, was schon daraus hervorgeht, daß