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Vorwort
von Ala Bashir
Scheich Hassan bin Muhammad bin AU al-Thani in Qatar Uebt die Kunst. Er besitzt eine der größten Sammlungen klassischer und moderner orientalischer Malerei der Welt. Auch seine Bibliothek ist einzigartig. Im Dezember 2002 lud er mich für eine Woche nach Doha ein, wo er mir ein Atelier und ein Gästehaus zur Verfügung stellte. Wann immer ich in diesen Tagen im Atelier war, hielt er sich ständig in meiner Nähe auf. Ich wusste, warum. Gemäß der Tradition der Beduinen erwartete er von mir, dass ich, als sein Gast und unter seinem Schutz, ihm von meinen Zukunftsplänen erzählte.
Der Scheich hatte veranlasst, dass ich eine offizielle Einladung nach Qatar erhielt. Aber man hatte mich nicht nur nach Qatar gebeten, damit ich dort in Ruhe malen konnte. Meine Frau und meine vier Kinder hielten sich gerade in Europa auf. Nach irakischem Gesetz durfte ich nicht ausreisen, solange sich meine Frau im Ausland befand. Einer von uns musste sich immer in Bagdad aufhalten. Aber bei einer offiziellen Einladung aus Qatar sah die Welt anders aus. Ich durfte fahren, obwohl meine Familie in Europa war.
Scheich Hassan bot mir die Möglichkeit, mich abzusetzen, statt in den Irak und zu einem baldigen Krieg zurückzukehren. Jetzt wartete er darauf, dass ich ihm erzählte, welchen Entschluss ich gefasst hatte.
Für einen Künstler ist es einfach wunderbar, bei Scheich Hassan zu Gast zu sein. In dem großen Atelier gab es alles, was ich an Pinseln und Leinwänden benötigte. Die Ölfarben stammten