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Vorwort
Die folgenden Sldzzen sollen einige der wichtigsten außenpolitischen Vorgänge von der französischen Revolution bis zum Weltkriege aus dem Gesichtswinkel unserer Zeit beleuchten, im Lichte vor allem der diplomatischen Methoden und der bestimmenden PersönHchkeiten. Durch die Wahl des Standortes bald bei der einen, bald bei der anderen beteiligten Nation ergibt sich die MögHchkeit einer Zusammenschau.
Zwei große Probleme stehen dabei im Vordergrunde. Einmal die Frage des Gleichgewichts zwischen Ost und West in Europa, die für die Mitte des Kontinents die Aufgabe in sich begreift, sich zwischen dem Osten und Westen selbständig zu behaupten. Die zweite Frage betrifft das Verhältnis zwischen Festlandsund ÜberseepoHtik.
Von allen AußenpoUtikern, die ich behandle und deren Laufbahn wechselreich und bunt genug ist, um auch das lebende Geschlecht zu fesseln, führen unmittelbar Linien herüber zu unserer Zeit:
Hardenberg und Bismarck haben als Deutsche um das Ost-Westproblem gerungen, der erstere unter ungünstigen Machtverhältnissen mit den Methoden der Diplomatie des i8. Jahrhunderts; der andre, gestützt auf das beste Werkzeug, das preußisch-deutsche Heer, und als Meister der neuen Mittel, die eine sich wandelnde Zeit dem Diplomaten gewährte. Ihm