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Im Wartesaal des TodesDei* Kpiminalpoman, vori dem die Welt sprichtvon G-man Jerry CottonDie Gangster hatten drei Listen. Eine für die Ziele ilirer Ver-breclien, eine für die Verstecice der Beute und eine für die l\/len-schen, die sie ermorden wollten. Auf der letzten Liste istand ich an vierter Stelle.Geld stinkt!Diese Tatsache wurde von den acht Männern, die an diesem Dienstagmorgen in den Tresörgewölben der Cleveland Bank' zusammengekommen waren, auch nicht eine Sekunde bezweifelt.Aus den vielen kleinen Fächern an den Wänden, die mit Tausenden von abgegriffenen Banknoten vollgepfropft waren, strömte ein modriger Geruch.Ben Harper, seit zehn Jahren Direktor des Geldinstituts und schwergewichtiger Fünfziger, wischte sich den Schweiß von der Stirn und zählte laut weiter:Dreihundertvierzigtausend drei-hundertfünfzigtausend! Uff, das wäre geschafft."Der Direktor stopfte das letzte Bündel Banknoten in die schwere Stahlkiste und verschloß sie sorgsam. In dieser Sekunde traten Roland Bayless und Cliff Webster in Aktion. Beide waren als Geldtransportfahrer bei der Bank beschäftigt und hatten einen ausgezeichneten Ruf. An ihrer Ehrlichkeit gab es nicht den geringsten Zweifel.Bayless und Webster trugen die schwere Geldkiste bis vor eine große, milchiggrüne Wand und stellten sie dort wieder auf dem Boden ab. Dannbetraten sie zwei vormarkierte Bleiplatten und warteten.Ben Harjper folgte dem Beispiel seiner Angestellten. Er suchte sich ebenfalls "eine Bleiplatte aus. Die fünf Angehörigen der' Stadtpolizei taten es ihm nach. _ Als alle ^Männer ihren vorgeschriebenen Platz eingenommen hatten, bewegte sich die Wand' vorwärts. Sie rückte genau bis vor die Männer, die jetzt jeweils in einer Reihe standen und deren Kinnspitzen allesamt in einer Ausbuchtung dieser Wand lagen.Noch nie haben wir ein derart einwandfreies Sicherungssystem gehabt", meinte Bankdirektor Harper stolz. Die milchiggrüne Wand war nichts anderes als ein großer Röntgenschirm und galt in den Staaten als sicherstes Mittel, um Tresordiebstähle zu vereiteln.Wie funktioniert das eigentlich?" fragte Lieutenant Harry Easton, den man zu diesem Geldtransport eingeteilt hatte. Er fand die ganze Szene reichlich theatralisch.Ganz einfach, Easton", lächelte Ben Harper. In jedem Geldschein ist doch ein kleiner Metallfaden. Der wird auf dem Röntgenschirm sichtbar. Kein Mensch kann dadurch irgendwo an seinem Körper eine Banknote verstecken."