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Marie-Thérése de Forges - Impressionisten im Museum «Jeu de Paume» zu Paris [antikvár]

Impressionisten im Museum «Jeu de Paume» zu Paris [antikvár]

Marie-Thérése de Forges

 
Einleitung Im « Jeu de Paume », einem ehemaligen Spielsaal, wie der Name verrät, war in den Jahren vor 1939 eine Ausstellung ausländischer zeitgenössischer Malerei und in der Nachkriegszeit das Amt für die Wiederbeschaffung der Kunstwerke untergebracht. Im Jahre 1947 stellte das Musée du Louvre seine impressionistischen Sammlungen im «Jeu de Paume» aus. Die Ausstellung war nur für eine beschränkte Zeit vorgesehen, doch die Idee fand bei den Kunstfreunden ein so begeistertes Echo, dass man sich entschloss, das leichte Bauwerk zu...
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Einleitung Im « Jeu de Paume », einem ehemaligen Spielsaal, wie der Name verrät, war in den Jahren vor 1939 eine Ausstellung ausländischer zeitgenössischer Malerei und in der Nachkriegszeit das Amt für die Wiederbeschaffung der Kunstwerke untergebracht. Im Jahre 1947 stellte das Musée du Louvre seine impressionistischen Sammlungen im «Jeu de Paume» aus. Die Ausstellung war nur für eine beschränkte Zeit vorgesehen, doch die Idee fand bei den Kunstfreunden ein so begeistertes Echo, dass man sich entschloss, das leichte Bauwerk zu einem modernen Museum umzugestalten. Die Bauarbeiten dauerten drei Jahre. Und so können nun seit 1958 die meisten impressionistischen Gemälde der nationalen Sammlungen im « Jeu de Paume » betrachtet werden; der Rest befindet sich in den Sälen des 19. Jahrhunderts des Louvre. Die Grosszügigkeit einzelner Männer vor allem hat den Aufbau dieser schönsten impressionistischen Gemäldegalerie ermöglicht; denn der Anteil des Staates ist gering, kaum zehn Prozent, wie Germain Bazin feststellte, der der Geschichte dieser Sammlung nachging. Das erste impressionistische Gemälde gelangte durch eine Schenkung in die nationalen Sammlungen: Im Jahre 1890 leitete Monet eine öffentliche Subskription in die Wege, damit die «Olympia» gekauft und dem Staat geschenkt werden konnte. Auf diese Geste hin kaufte die Verwaltung 1892 die Bilder «Zwei Mädchen am Klavier » von Renoir, « Das Atelier von Les BatignoUes» von Fantin-Latour und 1893, auf Mallarmés dringendes Ansuchen, «Junge Frau auf dem Ball » von Berthe Morisot. Das ist wirklich wenig im Vergleich zu der Bereicherung durch das Legat Caillebotte im Jahre 1894. Dieser grosszügige Mäzen, Freund der Maler und selbst Maler, vermachte dem Staat siebenundsechzig impressionistische Gemälde. Die Öffentlichkeit aber verhielt sich bedauerlicherweise so feindselig gegen diese Invasion der Neuerer, dass nur achtunddreissig Bilder angenommen wurden. Darunter befanden sich «Der Balkon» von Manet, «Le Moulin de la Galette» von Renoir, «Die Barken von Argenteuil» von Monet, «Die roten Dächer» von Pissarro, «L'Estaque» von Cézanne. Die Freigebigkeit zahlreicher Sammler, allen voran eines Moreau-Nélaton und eines Camondo, hat seither nicht nachgelassen und die staatlichen Museen mit prächtigen Werken ausgestattet. Das Legat Caillebotte umfasste fünf Cézanne, wovon drei zurückgewiesen wurden, während sechs der sieben Renoir-Bilder und sämtliche, also sieben, Bilder von Degas Gnade fanden. Cézannes Kunst war näm- ¦I •• . f i, I , .; :i ' , f/ ;f- ' ¦ ¦¦ P ' Í! •(/ . ' r ! ' .1 I ; l' !'r - : ' I ¦Ii!

Termékadatok

Cím: Impressionisten im Museum «Jeu de Paume» zu Paris [antikvár]
Szerző: Marie-Thérése de Forges
Kiadó: Verlag Hallwag
Kötés: Varrott keménykötés
Méret: 120 mm x 190 mm
Marie-Thérése de Forges művei
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