Bővebb ismertető
Französi-scher Impressionismus - ein Begriff, der die Vorstellung von Licht, Farbe und Bewegung heraufbeschwört. Seit nunmehr fast hundert Jahren vom Widerspruch der Meinungen umbrandet, von Realisten und Antirealisten aus entgegengesetzten Gründen kritisiert und oft mifideutet, behaupten sich die Meisterwerke der impressionistischen Maierei als Zeugnisse einer optimistischen, die Schönheit bejahenden Sieht der Welt, als beglückende Geschenke einer tapferen Malergeneration an ihre Mitmenschen. Lángst sind sie als funkelnde Schmuckstücke in die Schatzkammer der Weltkunst eingegangen. Im Zweiten Kaiserreich Napoleons III. (1852-1870) stand die französische Bourgeoisie auf einem Höhepunkt wirtschaftlicher Machtentfaltung und schmiickte sich mit einer lauten und aufierlichen Kunst. Aber obwohl die Produktion von Bildern und Skulpturen standig stieg, wurde immer deutlicher, dafi die Lebens- und Denkweise, wie sie durch das Vorherrschen kapitalistischer Produktionsverháltnisse hervorgerufen wurde, der Kunst abtráglich und im Grundé genommen feindlich war. Plattheit, merkantiles Denken und der uneingestandene Wunsch nach Verhüllung der wahren Verháltnisse durch eine Phantasiewelt von falscher „Schönheit" bestimmten das Gesicht der vom kaufenden Publikum und seinem Staat geschátzten Kunst. Die Maierei stand im Zeichen einer theatralisch verfálschten Romantik und eines blutleeren Spátklassizismus. Dagegen wandten sich immer wieder junge Maler, die wahre und anstándige Werke schaffen wollten. Schon in den spaten dreifiiger und vierziger Jahren hatten sich die Maler von Barbizon und Jeah Francois Millet der einfachen heimatlichen Landschaft und ihren Béwohnern, den Bauern, zugewandt. Gustavé Courbet, vom sozialen Auftrag der Kunst überzeugt, war mit einzelnen Werken eines kritischen Realismus nodi weiter gegangen. Am stárksten hatte Honoré Daumier - freilich fast nur in Lithografien - die Widersprüche in der bürgerlichen Gesellschaftsordnung analysiert und