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VORWORT
Das 20. Jahrhundert war eine Zeit enormen materiellen Fortschritts, aber auch des Rückfalls in die schlimmste Barbarei. Man findet in ihm das Beste und das Schlechteste, die Fähigkeit des Menschen zu grandiosen intellektuellen Leistungen im Dienst der Menschheit ebenso wie die Bereitschaft, furchtbare Grausamkeiten an seinen Mitmenschen zu begehen.
Während ihrer gesamten bekannten Geschichte befand sich die Menschheit stets im Krieg mit sich selbst, hin und her gerissen zwischen zwei entgegengesetzten Polen des menschlichen Wesens: glänzender Vers tandeskraft, Mut, Erfindungsreichtum, kulturellen Leistungen sowie Sorge um das individuelle und das aligemeine Wohlergehen auf der einen Seite und Grausamkeit, Feigheit und Gleichgültigkeit gegenüber dem menschlichen Leben, Habgier und Machtstreben auf der anderen Seite. In keiner anderen Zeit war der Gegensatz zwischen Großmut und Grausamkeit, Fortschritt und Rückschritt derart offensichtlich wie im vergangenen Jahrhundert. In dem kurzen Zeitraum von hundert Jahren, einem bloßen Blinzeln der Geschichte, haben sich unser Leben und der Planet, auf dem wir leben, tiefgreifend verändert, häufig zum Besseren, manchmal zum Schlechteren, und niemand auf der Erde ist davon völlig unberührt geblieben.
Die Eiszeit hat die Erde grundlegend verändert, aber ihre Auswirkungen traten nur langsam über Jahrtausende hinweg zutage. Auch die Entdeckung der Neuen Welt war ein entscheidender Wendepunkt, aber es dauerte lange, bis die Folgen spürbar wurden. Die In-