Bővebb ismertető
Erstes Kapitel
I
Dr. Bacchus war müde.
Es war ein unangenehm heißer Tag gewesen, und zudem war der wohlgeplante Rhythmus seiner Arbeit durch mehrere Zwischenfälle in ein heilloses Durcheinander geraten: der Stallknecht von Schloß Loddon hatte sich ein Bein gebrochen, und kaum hatte er ihn geschient, kam ein Knabe auf einem Fahrrad angerast und holte den Arzt nach Imping. «Bitte, Sir, kommen Sie sofort zum Barrow-Hof, Mr. Logan hat sich das Bein gebrochen.»
Zwei Beinbrüche an einem Tag, und dann rief ihn vor dem Tee Miß Marrish an, die einen ihrer von ungestillter Sehnsucht herrührenden Anfälle erlitten hatte; dazu weilte Miß Tallent - seine Sprechstundenhilfe und Laborantin -gerade auf Urlaub! Zu guter Letzt war natürlich, wie immer an solchen Tagen, der alte Hodges am Spätnachmittag angehumpelt gekommen und hatte sich zu den im Wartezimmer versammelten Patienten gesellt; er konnte den Alten, der ständig ächzte und stöhnte und ihn mit seinen bösartigen kleinen Augen mißtrauisch anstarrte, nicht leiden und hatte ihn als letzten drangenommen. Jetzt mischte er ihm eine Medizin, obwohl er wußte, daß sie ihm nichts nützen konnte -nur der Tod würde ihn von seinen Gebrechen erlösen.
Inzwischen schimpfte Hodges in dem leeren Wartezimmer über Gott und die Welt im allgemeinen und die Ärzte im besonderen und jammerte: «Mit all euren Tinkturen und gelehrten Büchern könnt ihr mir nicht einmal meinen Rheumatismus heilen!»
Rheumatismus! Hodges gehörte auch zu denen, die nur an sich denken! Aber schließlich war es verständlich, denn ein
5