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1. KapitelNacht laé über Sineapuir.Hung Lon Kin, ein kleiner Mann chd-nesischer Abstammiung, versperrte sorgfältig die Tür zu seinem Büro in der Victorv Street in der Nähe des Hafens. Dann ließ er den Schlüssel mit der dünnen Kette in das Lederetui zuirückglei-ten imd verstaute alles gewissenhaft in seiner Hosentasche.Hunig Lon Kiin, Flüchtiinig aus dem Reich der Mitte umd über Hongkong nach Sömigaipur gekommen,, betrieb m Siinigapur ein kleines Expoirtbüro. Er vermiittelte nach'empfuinidene asiatische Kunst, Seidenstoffe und Tascheniradios im soigemianmte entwickelte Länder des Westens. Er wurde zwar nicht reich davon, aber er verdiente genug, um sich am Leben zu erhalten umd etwas für seine alten Tage zurückzulegen.Der kleine Exportkaufmann war um die Fünfzig und zudem Junigigeselle. Leute, die ihn kannten und denen er auf der Straße begegnete, erkaninten ihn schon von weitem an seinem dunklen Anzug, der randlosen Brille und dem schwarzen steifen Hut. Wie viele Chinesen, hatte er eine Voddebe. für dezente Kleidung.Fast jeden Abend pflegte er lange über seinen Büchera zu sitzen, während seine beiden Angestellten Ijereits um sechs Uhr Feierabend machten.Bevor Hung auf die Straße trat, zündete er sich eine Ziigarette am, nahm eimen tiefen Zuig und schlenderte daim gemächlich die Straße hinumiteir. Bis zu seinieo- Wohnumg hatte er nur einen Weg von zehn Minuten zuirückzulegen. Und wie jeden Abend, nahm er unterwegs in ein'em kleinen Restaiunant die Abend-maiMzedt zu sich.Bis ZIU dem Zeitpunkt, es war genau zehn Uhr, glich dieser Taigesabisdiluß dem taiusenden vonhergeganigenen anits Haar.2Doch ab zehn Uhr und eine Minute änderte sich das schlagartig.Nur wußte Hürnig Lon Kin in diesem Auigmblick noch niichits davon. Er lebte im dem Wahn, es sei alles in bester Ord-niunig. Wie jeden Abend, ging er nach dem Essen sofort nach Hause, dann würde er sich ins Bett legen umd vor dem Ein. -piafen noch einmal die jüngsten Börsenberichte lesen.Aber auch dazu sollte er nicht mehr kommen.Doch das konnte Mr. Hung nicht im entferntesten ahnen.Mit gleichmäßigen Schratten marschierte er sorglos in die enge Ming Street ein, im der seine Wohmung lag.Hätte Mr. Hung sich nur einmal umgeblickt, so wäre iäm vieUeicht der Schatten aufigefalüen. der sich, seit er das Lokall verlassen hatte, an ihn gehängt hatte.Vielleicht wäre er danm nicht so umbe-sorgt nach Haiuse gegangen.Aber Mr. Hung kam nicht auf den Gedanken, sich auch nur einmal umzusehen. Was konnte ihm schon passieren? Er trug nie viel Bargeld mit. sich herum, und für die billige Uhr aus Japan am seinem Handgelenk würde keiner einen Überfall wagen.Nur wenige Minuten noch, danm sollte sich seim Tagesablauf schlagairtig ändern. Hätte Hung das gewußt, er hätte bestimmt seine Beine in die Hamid ge-nomimem umid nach der Polizei geschrien.Fünf Minuten nach zehn Uhr schloß er die Tür zu seinem Haus auf, machte im Flur Licht und schloß hinter sich aib, wie er es jeden Abend tat.Der Schatten draußen auf der Straße, der sich als spindeldürrer B^ursche mit gelber, perigamientemer Gesichtshaut entpooippte, blieb in der Haustür stehen. Eir lauschte den Schritten auf der Haus-trepipe, tmd als sie schiiießliich gamiz ver-stumimt waren, giab er mit aiu^eistireck-tem Ann im Zeichen.