Bővebb ismertető
Von seinem Bürofenster aus, einundsiebzig Stockwerke
über dem Getriebe des Hafens, sah Ruston Gobb die erste
Schneeflocke fallen. Sie wirbelte aus dem farblosen Februar-
r
himmel herab, schwebte an den verchromten Türmchen auf
dem Gebäude des Anwalttrusts vorbei und blieb an der
Fensterscheibe hängen, direkt vor Gobbs hellen, grauen
Augen. Er hatte den Frachtschiifen zugesehen, die sich voll
beladen am Jerseykai sammelten. Sein steiler Blickwinkel
ließ ihre Decks mit dem grau-grünen Wasser verschmelzen.
Er ertappte sich bei der Überlegung, wie weit der Sicher-
heitsfaktor bei Schiffen einkalkuliert sein mochte. In höch-
stem Maße zweifellos — die Leute mit den Rechenschiebern
würden schon darauf achten. Gobb beugte sich wie immer
vor dem Geist der Technik, der die Welt in Fluß und im
Gleichgewicht hält. Dann wandte er sich der Schneeflocke
zu, die an der Fensterscheibe klebte.
Das glitzernde Sechseck weckte eine Erinnerung in sei-
nem Unterbewußtsein. An ein Wolfsmilchfädchen? An die
Kompaßrose am Hinterdeck der alten Gyrfalcon? Wahr-
scheinlich war sie beides in einem. Ebenso erinnerte sie
auf seltsame Weise an die Parfümflasche aus Kristall, die
er Nolla zu Beginn ihrer Ehe geschenkt hatte. Und schließ-
lich an eine sechszackige Brosche aus Diamanten und Per-
len, die seine Mutter bei festlichen Anlässen an ihrem
schönen Busen trug. Die Schneeflocke war für Ruston Gobb