Bővebb ismertető
VORWORTRichard Wagners 'Ring des Nibelungen' nimmt unter allem, was je für das Theater geschrieben wurde, einen einzigartigen Rang ein. Oft verglichen mit den bedeutendsten Werken der Sprechbühne wie der Oper, bleibt der 'Ring' doch letztlich unvergleichbar - Sgrachejind-Weltanschauung^Musik undDarstellung verbinden sich hier zu einem 'Gesamtkuns.tw.erk', in dem die Einheit der Vielfalt, ja des Widersprüchlichen wie selten zuvor gelungen scheint. Daß der 'Ring' imrper und irnmerjyieder üeine -Interpreten gefundenJiat, daß \dele- die-S_er_Interpretationen unverembar miteinander sind und doch dem Werk gerecht zu werden vermögen - dies macht nicht zum Geringsten dessen andauernde und dauerhafte Faszination aus.Die hier publizierten Beiträge und Untersuchungen zum 'Ring' wollen eben diesen Perspektivenreichtum, des Werkes verdeutlichen. Sie sind nichts weniger als abschließende Interpretationen, eher Aspekte eines einzigartigen Kaleidoskops, das mit jeder Wendung und Drehung demjenigen, der sich ihm verstehend nahem will, neue Bilder, Strukturen und Zusammenhänge zu eröffnen vermag. Im Rahmen des "Allgemeinen Vorlesungswesens" der Hamburger Universität im Winter 1987/88 gehalten, wollen sie einem verständigen und interessierten Publikum Zugtoge_zum 'Ring' eröffnen, ohne eigene, individuelle Perspektiven zu verschütten. Zu einigen dieser Vorträge gab es im Hörsaal musikalische Beispiele, die das Buch nicht bringen kann; gleichwohl sind die Texte nicht verändert worden, denn die Schallplatte erlaubt es, die Musik jeweils hinzuzuhören, wie denn überhaupt der Vortragscharakter der Beiträge im wesentlichen erhalten geblieben ist.Herzlich zu danken ist Rudolf Angstein, Ehrensenator der Universität Hamburg, der durch finanzielle Unterstützung die Vortragsreihe mit ermöglichte.Der Buchtitel zitiert 'Wotans Abschied' von Brünnhilde (Walküre, 3. Aufzug, 3. Szene).Hamburg, im Januar 1989Udo Bermbach