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Wir hatten Perekop in sehr übler Laune verlassen: hungrig wie die Wölfe und wütend auf die ganze Welt! Zwölf Stunden lang hatten wir erfolglos alle unsere Talente und Kráfte angespannt, um etwas zu stehlen - oder durch Arbeit etwas zu verdienen. Als wir schlieBlich einsahen, daB uns beides nicht glückte, beschlossen wir weiter zu ziehen. Wohin ? Nun, - einfach weiter! Wir waren bereit, auch in jeder sonstigen Hinsicht den Lebenspfad weiter zu verfolgen, den wir schon lange wandelten. Darüber waren wir uns alle stillschweigendklar, und dieser EntschluB funkelte deutlich in dem finsteren Glanze unserer hungrigen Augen. Wir waren drei Gefáhrten, die sich erst kürzlich zufállig in Cherson, in einer Schenke am Ufer des Dnjepr kennen gelernt hatten. Einer war Sóidat bei einem Eisenbahnbataillon gewesen und spáter - wie er sagte - Streckenmeister: ein muskulöser, rothaariger Mensch mit kalten grauen Augen. Er sprach deutsch und war sehr genau mit dem Gefángnisleben vertraut. Unsereins spricht nicht gern viel über die Vergangenheit, - man hat dafür meist mehr oder weniger gewichtige Gründe. Deshalb glaubten wir uns gegenseitig - wenigstens áuBerlich . . . Denn innerlich glaubte jeder von uns sogar sich selbst nur sehr eingeschránkt. Wenn unser zweiter Gefáhrte, ein ausgetrocknetes Kerlchen mit schmalen, immer skeptisch eingekniffenen Lippen