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KAPITEL 1
»TUT MIR LEID, wenn ich ein wenig spät dran bin«, sagte George Biddock. »Icli musste noch bei meiner alten Tante vorbeischauen. Sie ist über neunzig, wissen Sie? Ein wenig taub und die Beine sind nicht mehr gut, aber noch wunderbar klar im Kopf.«
»Ich verstehe«, sagte Meredith mit einem demonstrativen Blick auf ihre Armbanduhr. »Ja, ein biblisches Alter. Ich hatte Ihnen gesagt, Mr Biddock, dass ich heute Morgen unbedingt einen Zug erwischen muss.«
»Na, dann mal los mit Ihnen, Süße«, erwiderte George gut gelaunt. »Machen Sie, dass Sie Ihren Zug noch kriegen.« Wie er es sagte, klang das Hetzen nach Zügen wie ein exzentrisches Hobby. »Ich hab Ihre kleine Zeichnung und meine Maße dabei.« Um es zu beweisen, zog er Merediths völhg zerknitterte Skizze aus der Hosentasche, die er mit eigenartigen handschriftlichen Markierungen in blauer Farbe versehen hatte.
Sie standen unter der Eingangstür von Merediths kleinem Reihenendhaus. George sog die Luft zwischen den Zähnen hindurch, während er die Fassade mit fachmännischen, anerkennenden Blicken in Augenschein nahm, und steckte den Plan in die Tasche zurück. Meredith vermutete, dass er dort bleiben würde, bis die Arbeit erledigt war. Sie musterte George abschätzend und fragte sich, ob es die richtige Entscheidung gewesen war, Mr George Biddock mit dem Bau des kleinen Vordachs zu beauftragen.
Der Handwerker war ein Einheimischer. Wenn die Bewoh-