Bővebb ismertető
Vorwort
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Ungarn im Herzen Europas a
Im Jahre 1896 feierte Ungarn auf glanzvolle Weise den tau- ! sendsten Jahrestag der Landnahme und damit sein tausendjäh- { riges Bestehen. Besucher aus allen Teilen des Landes und aus j vielen Ländern der Erde, die zur großangelegten Landesmesse nach Budapest gekommen waren, überbrachten der ungari- 1 sehen Nation mit Recht ihre Glückwünsche. Die angesehenste j Zeitung der damaligen Zeit, die Londoner „Times", grüßte unser Vaterland in ihrem Leitartikel mit den folgenden Worten: „Ungarn verkörpert den Sieg der liberalen Ideen . . . und beweist, daß es auf dem Wege des BevölkerungsWachstums und des wachsenden Wohlstandes voranschreiten kann." Das Niveau, die Blüte - und die Mentalität - des Ungarns der Jahrhundertwende werden noch heute durch das im Zentrum Budapests, am Ufer der Donau stehende monumentale neogotische Parlamentsgebäude glaubhaft bezeugt. Seine behauenen Steine, Wandgemälde, Statuen und die gesamte Inneneinrichtung berichten nicht nur von den vergangenen kampferfüllten Jahrhunderten, sondern lassen auch den vielleicht grundlegendsten Charakterzug der ungarischen Nation spüren. Hier, am Ort des Aufeinandertreffens Ost- und Westeuropas sowie großer Sprachfamilien und Religionen ist es gelungen, die vielfältigen Traditionen und Werte Europas in einer Synthese mit einem eigenen charakteristischen Gesicht zu vereinen.
1996, in drei Jahren, wird in Ungarn die Weltausstellung stattfinden. Dieses Ereignis wird in würdiger Weise an das 1100. Jubiläum der Landnahme erinnern. Vor allem aber wird es - entsprechend unserem Glauben und unseren Hoffnungen - die Leistungen und die Erneuerung unseres wieder befreiten Landes zum Ausdruck bringen und verdeutlichen, wie es gelungen ist, mit den Widrigkeiten fertigzuwerden, die die Geschichte - und besonders die mehr als 40 Jahre dauernde kommunistische Diktatur - über unser Volk gebracht hat. Es ist zu erwarten, daß bis dahin nicht nur in Ungarn, sondern in ganz Mitteleuropa der Übergang von der Diktatur zur Demokratie und die entscheidenden Probleme der Umstellung von der (auf schlechte Weise) staatlich gelenkten Wirtschaft zu einer