Bővebb ismertető
Das Mare Tranquillitatis war ein ausgestorbenes, unheimliches Ödland, eine stille, kraterförmige Grabstätte aus Asche und Stein. In der losen, grauen Erde, die den Landeplatz umgab, waren die Abdrücke von zwei Paar Füßen zu erkennen, die so frisch wirkten, als wären sie eben erst hinterlassen worden. Am Horizont stieg die geschwungene Sichel der Erde auf; das lebendige Blau der Ozeane bildete einen starken Kontrast zur grauen Eintönigkeit des Tales. In die Mondoberfläche hatte man die Sensorstäbe eines Seismographen getrieben, einer quadratischen Box, die in der Lage war, den Einschlag eines erbsengroßen Meteoriten in fünfzig Meilen Entfernung zu registrieren. Am Rande des Lagers wehte eine amerikanische Flagge dank eines in den Saum eingenähten Drahtes stolz in der nicht vorhandenen Brise. Die ganze Gegend war mit Abfällen übersät: die Überbleibsel wissenschaftlicher Experimente und die dazugehörigen Transportbehälter, unbenutzte Plastiktüten, die für Bodenproben vorgesehen gewesen waren, sowie eine Handvoll Erinnerungsplaketten. Diese über eine Fläche vom Ausmaß eines Baseball-Innenfeldes verteilten Gegenstände waren von den Astronauten der Apollo 11 mitgebracht worden - den ersten Menschen, die den Mond betreten hatten. Als sie den Mond wieder verließen, warfen sie alles, was sie nicht mehr für den Rückflug benötigten, über Bord. Armstrong und Aldrin hatten einen großen Schritt für die Menschheit getan - und dem Mond eine Tonne Müll hinterlassen.Ihre jahrzehntealten Fußstapfen führten fünfzehn Schritte in alle Himmelsrichtungen, ehe sie wieder zum Lager zurückkehrten. Von oben betrachtet, ergab dies ein Muster, das an ein riesiges, unförmiges Gänseblümchen erinnerte. In der Mitte der Blüte stand die schimmernde Mondlandeplattform, ein etwa einen Meter hohes Gerüst aus Röhren und Goldblech, das wie ein Kletter-