Bővebb ismertető
VORWORT Wer zum erstenmal ein Kaleidoskop vors Auge hált, entdeckt, dali bei jeder noch so leichten Drehung der Hand ein neues zauberhaftes Gebilde entsteht.Tausend Formen werden gebildet, indem ein paar bunte Glasstückchen sich durch ordnende Spiegelung zu immer wechselnden Figuren fügén. Die Elemente bleiben die gleichen. Die Vielfalt ist unerschöpflich. Wer sich selbst ein Kaleidoskop zusammensteilt, hat die Wahl zwischen allén Farben, die es gibt. Er kann die reinen Grundfarben rot, blau und gelb nehmen und sehr stark kontrastierende Wirkungen, die geradezu an alte Kirchenfenster erinnern, erzielen. Er kann untereinander verwandte Farben wahlen, verschiedene Blau und Gelb und Grün zum Beispiel, und wird - immer noch in unendlicher Vielfalt - aufeinander abgestimmte, manchmal kráftige, manchmal zarte Kompositionen hervorbringen. Beim Zusammenstellen eines Indischen Kaleidoskops gibt es ebenso grofie Wahlmöglichkeiten: man kann die vielfáltigen Elemente des Landlebens nehmen, das in grófién Teilen des Subkontinents noch wie vor tausend Jahren im primitiven Handbetrieb seinen trágen Gang geht - oder die grofie Anstrengung der zentral geplanten Industrialisierung, die von riesigen Staudámmen und Stahlwerken bis zum Aufbau eigener Fahrradfabriken und chemischer Werke geht. Mir kam es darauf an, in unserer Zeit, in der sich die einstige Kolonialwelt in einer ungeheuren Umwálzung befindet, etwas von den ursprünglichen Lebens- und Kulturformen zu fassen, solange sie noch nicht durch die Technik des Westens verwandelt wurden. Indien ist für einen solchen Versuch besonders geeignet, well hier nicht, wie in manch einem spáter kolonisierten Land, innerhalb einer Generation alles auf den Kopf gestellt und derSchritt