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1.1. Ingenieurgeologie 1.1.1. Allgemeines 1.1.1.1. Wesen und Aul'gaben der Ingenieurgeologie Die Ingenieurgeologie ist ein Teil der angewandten Geologie und damit ein Zweig der geologischen Wissenschaft; sie befafit sich mit den Beziehungen zwisehen den oberen Sehichten der festen Erdkruste und dér bautechnischen Tatigkeit des Menschen. 1.1.1.2. Entwicklung und Stand der Ingenieurgeologie Eingang in die Bauteehnik fand die Ingenieurgeologie in den zwanziger Jahren durch Veröffentlichungen, insbesondere von Redlich, Tekzaghi, kampe....
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1.1. Ingenieurgeologie 1.1.1. Allgemeines 1.1.1.1. Wesen und Aul'gaben der Ingenieurgeologie Die Ingenieurgeologie ist ein Teil der angewandten Geologie und damit ein Zweig der geologischen Wissenschaft; sie befafit sich mit den Beziehungen zwisehen den oberen Sehichten der festen Erdkruste und dér bautechnischen Tatigkeit des Menschen. 1.1.1.2. Entwicklung und Stand der Ingenieurgeologie Eingang in die Bauteehnik fand die Ingenieurgeologie in den zwanziger Jahren durch Veröffentlichungen, insbesondere von Redlich, Tekzaghi, kampe. Im Jahre 1950-wurde bei der Staatlichen Geologischen Kommission der Deutschen Demokratischen Bepublik die Faehrichtung „Ingenieurgeologie" ins Leben gerufen. 1.1.2. Geologisclie Grundlagen der Ingenieurgeologie 1.1.2.1. Geologie als Wissensehaft Die Ingenieurgeologie stützt sich auf die Erkenntnisse der Geologie und ilirer Hilfs-wissenschaften. Die Geologie ist die Lehre von der stofflichen Zusanimensetzung, dem Aufbau und der Entwicklungsgeschichte der Erde sowie des Lebens auf ihr. 1.1.2.2. Allgemeine oder dynainische Geologie Sie erforscht die in und auf der Erde wirkenden Kráfte und Vorgáuge und deutet die in früheren geologischen Zeiten entstandenen Stoffe und Forinen. 1.1.2.2.1. Auíbau des Erdkörpers Die Geologie bevorzugt heute die Tbeorie eines schalenförmigen Aufbaus der Erde. Durch Unstetigkeitsfláchen, die durch den Verlauf der Erdbebenwellen im Erdinnern bestimmt werden können, unterteilt man den Erdkörper in Erdkruste, Erdmantel und Erdkern. Die Erdkruste bildete sich vor etwa yi2 bis 4 Milliárdén Jahren. Die Annahmen für die Dicke der festen Erdkruste schwanken zwisehen 33 km (Gutenberg, 1951) und 120 km (Goldschmidt, 1922). Eine Unstetigkeitsgrenze (zwisehen Erdmantel und Erdkern) liegt bei 2900 km Tiefe. Tunnel und Bergwerke, aber auch Bohrlöcher habén ergeben, daB es naeh dem Innern der Erde zu wármer wird. Im allgemeinen herrscht 10 bis 20 m unter der Oberfláche die mittlere Jahrestemperatur. Von da an nimmt die Temperatur mit der Tiefe zu. Die Vertikalentfernung, innerhalb deren eine Erhöhung um 1 grd eintritt, heiBt die geothermische Tiefenstufe. In den oberen Teilen der Erdkruste hat man sie mit 33 m íestgestellt. Der obere Teil der Erdkruste, Sial genannt, besteht aus Gesteinen wie Gneis, Gránit, Porphyr usw., die vorwiegend aus Silizium (Si) und Alumínium (Al) zusammengesetzt sind. Die náchsttiefere, dichtere Schicht, Sima genannt, besteht aus Gesteinen die hauptsáchlich Silizium und Magnesium enthalten, alsó Gabbro, Diorit, Diabas usw. 1.1.2.2.2. Mineralc Minerale sind anorganische, homogene, natürliche Verbindungen (selten Elemente) von einheitlicher phvsikalischer und chemischer Beschaffenheit.

Termékadatok

Cím: Ingenieurtaschenbuch Bauwesen III. [antikvár]
Szerző: Dr. Richard Köhler Prof. Dr. Kurt Schubert
Kiadó: B. G. Teubner Verlagsgesellschaft
Kötés: Vászon
Méret: 130 mm x 200 mm
Dr. Richard Köhler művei
Prof. Dr. Kurt Schubert művei
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