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Insekten I. [antikvár]

Insekten I. [antikvár]

 
13. Ordnung. Läuse, Anoplüra. Von Prof. Dr. Ludwig Freund (Prag).Älit 117 Figuren im Texte.Morphologie; Die Aiiopluren sind Insekten ohne Flügel, mit stechenden Mimdwerkzeugen, bei den auf dem Menschen lebenden Arten mit, bei allen andern ohne Augen. Der Körper gliedert sich in Kopf (Caput), Brust (Thorax) mit 3 Beinpaaren (Extrenütäten), die zu Klammerorganen umgebildet sind, u. Hinterleib (Abdomen). Thorax u. Abdomen bestehen aus melireren Abschnitten (Segmenten), ersterer aus 3, letzterer aus 9, doch sind die ersteren miteinander...
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13. Ordnung. Läuse, Anoplüra. Von Prof. Dr. Ludwig Freund (Prag).Älit 117 Figuren im Texte.Morphologie; Die Aiiopluren sind Insekten ohne Flügel, mit stechenden Mimdwerkzeugen, bei den auf dem Menschen lebenden Arten mit, bei allen andern ohne Augen. Der Körper gliedert sich in Kopf (Caput), Brust (Thorax) mit 3 Beinpaaren (Extrenütäten), die zu Klammerorganen umgebildet sind, u. Hinterleib (Abdomen). Thorax u. Abdomen bestehen aus melireren Abschnitten (Segmenten), ersterer aus 3, letzterer aus 9, doch sind die ersteren miteinander verschmolzen, die letzteren nicht immer deutlich geschieden, namentlich das 1. äußerlich kaum wahrnehmbar. Die chitinige Körperhülle ist an bestimmten Stellen zu dunkel pigmentierten Leisten, Bändern u. Platten verdickt, auch regulär mit dicken u. verschieden langen Borsten, Haaren bis Stacheln besetzt. Chitinig sind auch gewisse Teile des Stechapparates, des Darmanfanges u. -endes, des Kopulationsapparates u. der Atemröhren (Tracheen). Die Fortpflanzungsprodukte sind charakteristische Eier, welche in der Außenwelt an die Haare der Wirtstiere angeheftet werden. In ihnen bilden sich Larven, die auskriechen u. nach 3 Häutungen ohne Verwandlung (Metamorphose) sich zu geschlechts-reifen Tieren umbilden, denen die 3 Larvenstadien, abgesehen von der geringeren Größe, geringeren Beborstung u. dem Mangel des Geschlechtsapparates von Anfang an gleichen.Der Kopf (Caput, Figg. 1, 2, 15, 24, 32, 42, 45, 49, 50, 51, 64, 67, 71, 78, 84, 87, 90, 93, 98, 101, 106, III, 112) mit kegelförmigem Vorderteil hat an dessen Spitze die Mundöfinung, aus der die stechenden Mundteile hervorgestreckt werden, die aber in der Ruhe völlig zurückgezogen sind. Die Deutung seiner einzelnen Teile hat in der Literatur noch keine einheitliche Auffassung gefunden. Beiderseits sitzt ihm je ein Fühler (Antenne Figg. 1, 2,15, 24, 42, 45,. 49, 67, 71, 90, 112) aus 5 bis 3 (verringert durch Segmentverschmelzung) Gliedern zusammengesetz't, auf. Die basalen Segmente können bei manchen Arten im männlichen Gcschlecht systematisch verwertete, eigenartige Fortsätze tragen (Figg. 45, 49,112). An der Basis des Endgliedes, das übrigens ein distales Sinnesfeld trägt, u. dicht dabei auf dem vorletzten, sitzt je eine verschieden große Sinnesgrube (Figg. 71, 90) mit Sinneszellen. Kaudal und nahe den Fühlern springt bei den Hjematopiniden die Wangenregion mit einem kegeligen bis rundlichen Fortsatz vor (Lobus postantennalis, Figg. 15, 24, 32), der wegen seines glasartig durchsichtigen Ohitinüberzuges fälschlich als Augenrudiment gedeutet wurde (von der Schweinelaus bei Enderlein und Hase). Bei den sehenden Anopluren liegt das halbkugelig vorragende Auge (Figg. 1, 2) weiter kaudal. Ein charakteristischer Borstenbesatz fehlt weder Kopf noch Fülllern.Die Brust (Thorax, Figg. 16, 25, 31, 70, III) weist die 3 verschmolzenen Segmente: Vorder-, Mittel- u. Hinterbrust (Pro-, Meso- u. Metathorax, Figg. 16,25,31,49, 70, 111) auf, die je ein Extremitätenpaar tragen. Die entsprechenden Rückenpartien sind: Pro-, Meso- u. Metanotum, die der Ventralseite: Pro-, Meso- u. Metastemum, die Flanken Pleurse od. Epimeren. Verschieden stark entwickelte u. pigmentierte chitinige Balken u. Platten rahmen die Segmente des Thorax ein, sie lateral im Bogen umgreifend. Vom Prothorax ragt manchmal zu beiden Seiten des Kopfes nach vom je ein Fortsatz vor, die Schulterschwiele (Lobus prothoracicus, Figg. 16, 70). Auch vom Metathorax kann dorsal ein rundlicher Lappen kaudal vorspringen (Figg. 25, 70). Im Mesothorax liegt am Rücken jederseits die große Öffnung in das Tracheensystem des Atemtraktes, das Thoraxstigma oder -spira-culum (Figg. 14,16, 20, 25, 26, 70 74, 94,107, III), das Rudimenteines zweiten manchmal in gleicher Lage im Metathorax. In der Flanke eines jeden Segmentes gelenkt jederseits an einem Condylus (Figg. 31, 42, 49, 55, 64, 67, 71, 114) eine Extremität, bestehend aus den Gliedern: Hüfte (Coxa, Figg. 64, 71, 87, 90), Schenkelring (Trochanter, Figg. 64, 71, III), Schenkel (Femur, Figg. 5, 64, 71, III), Sclüene (Tibia, Figg. 5,18, 64, 71, 72, 73, III, 113) u. Fuß (Tarsus, Figg. 3, 4, 5, 18, 64, 71, 72, 73,102, III, 113) mit einer Klaue od. Kralle (Figg. 3, 4, 5,18,64, 71, 72, 73,102,111,113). Zwischen Tibia u. Tarsus findet sich manchmal ersterer aufsitzend ein pilzförmiges, bedorntes Chitinstück, das Praetarsalsklerit Enderleins (Fig. 18), innen dem Tarsus aufsitzend ein verschieden geformter, häutiger Chitinlappen, der Tarsalanhang Enderieins (Onychium, Figg. 3, 4,18, 72, 73, 102, 113). Das Prsetarsalsklerit kann fehlen. Innen springt die Tibia häufig kegelförmig als daumenartiger Fortsatz vor (Figg. 3, 4, 5, 18, 72, 73, 102, 113), so mit der Klaue eine Zange bildend, wodurch die Beine zu guten Klammer Organen gestaltet werden. Doch sind die Extremitätenpaare nicht immer gleich groß, namentlich die beiden ersten können beim Männchen außerdem abweichend geformt sein. Auf der Ventralfläche zwischen den 1. Gliedern der 6 Extremitäten liegt bei manchen Formen eine verschieden gestaltete, chitinige Region, die Sternalplatte (Figg. 17, 26, 31, 33, 38, 42, 49, 52 bis 55, 64, 67, 71, 79, 85, 87, 90, 114), deren Form systematisch verwertet wird. Sie kann klein sein od. fehlen. Brust u. Beine weisen ebenfalls charakteristischen Borstenbesatz auf.

Termékadatok

Cím: Insekten I. [antikvár]
Kiadó: Quelle & Meyer
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 170 mm x 240 mm
Bolti készlet  
Vélemény:
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