Bővebb ismertető
Gegen Ende der letzten Eiszeit, vor ungefähr fünfzehntausend Jahren, brach südlich der Hauptinsel Island im Nordatlantik, wo ein Ausläufer des Golfstroms auf die subarktischen Gewässer des Nordens trifft, auf dem Meetesboden ein Vulkan aus und gebar eine Reihe von Inseln, Urweltungeheuern gleich, dunkel und zerklüftet, umsäumt von der weißen Gischt der Brandung.
Die Inseln bestehen aus Tuff, aus zu Fels gewordener Vulkanasche, Staub und in der Kälte erstarrter Lava. Sie wirken majestätisch und nackt zugleich, herb und großartig mit ihren steilen, tief eingeschnittenen Klippen, gekrönt von smaragdgrünen, blumenübersäten Wiesen. Wie auf diesen Hochplateaus hat sich auch in den Tälern eine dünne Humusschicht gebildet, wenn auch nicht tief genug, um Bäumen Halt zu bieten oder Ackerbau zu betreiben. So friedlich und idyllisch die Inseln heute wirken, so barbarisch und blutig war ihre Geschichte. Die Überlieferung berichtet, daß, vor der Besiedlung Islands durch die Wikinger, etwa im Jahr 900 zwei Wikinger - die Blutsbrüder Ingölfur Arnarson und Leifur Hrödmarsson - nach einem blutigen Raubzug durch irische Dörfer zehn Iren auf die Hauptinsel Island verschleppt hatten. Aber die Iren leisteten Widerstand und töteten Leifur mitsamt seinen Männern und entführten alle Frauen sowie eines der hochmastigen Drachenschiffe auf