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I. Ort des Geschehens mit unerwartetem Auftritt der Baedekerschreiberin Frau Charlotte Dudack
Der Zürichsee erstreckt sich von Zürich bis hinunter nach Lachen und Uznach; er hat eine gebogene oder Halbkreisform, also ist es nur eine Frage der Phantasie, ob man ihn Hörnchen oder Bumeráng nennt. Frau Charlotte Dudack zum Beispiel nennt ihn Hörnchen und der Autor eines anderen, im Hamburger Falk Verlag erschienenen Baedekers Bumeráng. Der aus Hamburg, weil er im Museum einen Bumeráng gesehen hat und dieser ihm ähnlich schien, und die Dudack, v^eil sie eines Morgens an besagtem See ein Hörnchen gefrühstückt hat. Ich habe in meiner ersten Novelle über diesen See das Wort «Hörnchen» benutzt, was mir einen Rechtsstreit mit der Baedekerschreiberin Frau Dudack einbrachte. *
* Dieser Baedeicer ist wie jeder andere absolut mangelhaft, zumal seine Verfasserin sich erlaubt, die existierenden Züricher Straßen mit solchen zu verwechseln, von denen nie jemand gehört hat; die ganze Beschreibung dieser Metropole isann sich zugleich auf Biel, Altdorf, Chur und wer weiß was noch alles beziehen! Ein Glück, daß kein echter Tourist während seiner Reise in den Baedeker schaut, sondern erst hinterher, und dann kann er selbst feststellen, was er sich eingebrockt hätte, wäre er auf die sogenannten Baedekerhinweise hereingefallen. Das Geheimnis ist, daß Baedeker von Menschen mit belletristischen Neigungen (wie z. B. Semprun) geschrieben werden und Romane von solchen mit Baedekerneigungen (Dudack), und dagegen sind alle anständigen Verleger machtlos, sogar die schweizerischen.