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1.Isaak Goldmann setzte sich auf und gähnte ungeniert. Er blickte auf den automatischen Kalender: Freitag, 15. März 2097, 9.56 Uhr.Er stieß eine Verwünschung aus und stemmte sich ächzend aus dem Bett: fast schon zehn Uhr. Grummelnd stapfte der massige Mann in das angrenzende Bad. Das überbreite Bassin war bereits mit Wasser gefüllt und mit duftenden Essenzen versetzt.Schwerfällig ließ sich Goldmann in das warme Naß gleiten, dann klingelte er nach einer seiner drei Privatsekretärinnen. Sie arbeiteten in drei Schichten rund um die Uhr, und eine von ihnen mußte stets in seiner Nähe sein, egal, ob er zu Hause, im Büro oder auf einer Vergnügungsreise war.Als Mitherausgeber, Chefredakteur und Leitartikler des New Yorker", der größten amerikanischen Tageszeitung, konnte er sich diesen Luxus leisten. Trotz der guten Bezahlung hatten die Mädchen nicht viel zu tun, allerdings gehörte es auch zum Job, Goldmanns Launen zu ertragen. Er war nicht sonderlich beliebt, denn er galt als launisch und unnahbar, war leicht reizbar, jähzornig und egoistisch.Als Evelyn de Losh mit Bleistift und Stenogrammblock das Bad betrat, sah der schwergewichtige Mann nicht einmal auf.Guten Morgen, Mister Goldmann", sagte das zierli-