Bővebb ismertető
Liebe Leserin, lieber Leser,Rechtsextremismus ist kein nationales Phänomen. Im Gegenteil sind Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus in vielen Ländern präsent und die extreme Rechte vernetzt sich zunehmend über Ländergrenzen hinweg. Auf Ungleichwertigkeitsvorstellungen fußende Einstellungen gegenüber Teilen der Bevölkerung, diskriminierende Handlungen und Strukturen oder gar offener Hass und Gewalt bezeugen ein besorgniserregendes Ausmaß an gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in vielen Ländern Europas und der Welt.Auch die jüngst erschienene Studie Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung" der Friedrich-Ebert-Stiftung attestiert eine dramatische Ausbreitung von antidemokratischen Einstellungen in der Mitte der europäischen Gesellschaften. Laut den Repräsentativerhebungen der Universität Bielefeld ist beispielsweise rund die Hälfte aller Befragten in acht Ländern Europas der Ansicht, es gebe zu viele Zuwanderer/innen in ihrem Land und wünscht sich ein Arbeitsplatzvorrecht für Einheimische in Krisenzeiten. Rund 50 Prozent der Befragten verurteilt zudem den Islam pauschal als eine Religion der Intoleranz und ein Drittel glaubt an eine natürliche Hierarchie zwischen Menschen verschiedener Ethnien.Vielerorts versuchen Rechtsextremisten in Europa, dies als Nährboden zu nutzen, um sich mit unterschiedlichsten Strategien und Strukturen in Gesellschaft und Politik zu etablieren. Sie veranstalten Aufmärsche und geschichtsrevisionistische Gedenkfeiern, organisieren sich in losen Kameradschaften oder mobilisieren als Parteien für den Einzug in Parlamente - leider nicht erfolglos. Im Gegenteil: In den letzten Jahren erlebte Europa ein Erstarken des Rechtsextremismus. Gerade in Zeiten derIST EUROPA AUF DEM RECHTEN" WEG?