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byzanz, konstantinopel, istanbul: geschichte einer stadt
Istanbul: ein Mittelpunkt auf der Weltkarle, im Interessen-schnillpunkt der Supermächte, Hauptstadt eines Reiches, die einzige Stadl der Welt, die sich auf zwei Kontinenten befindet: Europa und Asien.
Die Ursprünge der Stadl verlieren sich in der Dunkelheit der Vorzeit und überschreiten die Grenze zur Legende. Man berichtet. daß eine Gruppe dorischer Kolonisten aus Megara an der asiatischen Küste des Bosporus landeten und bei Kalche-don eine griechische Kolonie gründeten. 658 v. Chr. brach eine
zweite Gruppe von Kolonisten unter der Führung des Königs Byzar auf. der aber vor der Abreise das Orakel von Delphi befragte, das ihm riet, «gegenüber dem Lande der Blinden zu siedeln». Byzas wußte das Orakel richtig zu interpretieren und gründete seine Kolonie gegenüber von Kalchedon am europäischen Ufer, an einem ruhigen und geschützten natürlichen Hafen. während die ersten Siedler in ihrer Blindheit diese Stelle nicht zu würdigen gewußt hatten und stattdessen eine dem Wind ausgesetzte Bucht bevorzugt hatten. Tatsächlich aber
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