Bővebb ismertető
Dieser Reiseführer verfolgt Reiserouten durch verschiedene Provinzen, die sich teils ähneln, teils unterscheiden, die vergleichbare und unterschiedliche historische, geographische und ökonomische Voraussetzungen haben. Die Touristenstraßen des Reisegebietes berühren das Friaul und Venetien, die Emilia-Romagna und die Marken und ganz zum Schluß noch die Abruzzen. Leitlinie ist die Küste, der wir von Triest bis Pescara folgen. Das einheitliche Thema dieses Reiseführers aber ist das Thema der Strände. Oder besser das Thema des Strandes. Denn es ist mehr oder weniger ein einziges Sandgestade, das zwischen den istrischen Karstbergen bei Triest und den ersten Küstenhöhen des Apennin bei Cattölica von keinem Felsen geteilt, von keinem Vorgebirge beengt wird, ein Ferienstrand, der seinesgleichen sucht, eine immense Sonnenschirmplantage, eine beinahe kontinuierliche Abfolge von Badeorten, Touristendörfern, Campingplätzen, ein überdimensionales Urlaubsgebiet. Gemeinsamkeiten sind durchaus vorhanden: Überall senkt sich das Land sanft und allmählich ins Meer, überall ist die See erst einmal ein großes, natürliches Planschbecken, ein Spaß für Nichtschwimmer und ungefährlich für Kinder. Nicht umsonst ist die Küste zunächst einmal als Kinderferiengebiet national bekanntgeworden, und Kindererholungsheime gehörten zu den ersten gastronomischen Einrichtungen. Überall sind die besten Voraussetzungen für Familienurlaub gegeben. Kinderfreundlichkeit darf in Hotels und Pensionen vorausgesetzt werden. Ferienwohnungen und Bungalows entstehen in immer größerer Zahl. Viele Orte haben Spielplätze eingerichtet, und es gibt immer mehr gut ausgestattete Feriendörfer mit Zeltplätzen und Sommerbauschen, Restaurants, Bars und Geschäften. Überall auch findet man ein reichliches oder überreichliches Angebot an Unterkünften, die dem allerjüngsten Touristenstandard entsprechen, von der billigen Familienpension bis zum preiswerten gutbürgerlichen Hotel. Die Gastronomie ist zweckmäßig, ökonomisch, rationell. Sie hat keine Vergangenheit zu bewältigen. Die Grandhotel-Ära der Jahrhundertwende hat in dieser Gegend so gut wie keine Spuren hinterlassen (abgesehen von Venedig). Luxusatmosphäre, Snobismus und Exklusivität sind nicht gefragt. Sozialer Tourismus wurde an der Adria früh und konsequent verwirklicht.