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Ferien an der Adria
Wer Sonne und Meer, Licht und Farben liebt, wird von der Küste der italienischen Adria begeistert sein. Ein tiefblauer Himmel umspannt die weiten Wasserflächen, und die liebliche Welle bricht sich behutsam am flachen Gestade. Wie ein goldgelbes Band zieht sich der feinkörnige Sandstrand Hunderte von Kilometern an der Küste entlang, ein idealer Tummelplatz für sonnenhungrige Feriengäste, die sich wohlig im warmen Sand ausstrecken, Ball spielen oder sich voll Übermut und Lebensfreude in den Fluten vergnügen. Das Wasser ist seicht, der Meeresboden an der Küste feinsandig, so daß man weit ins Meer hinausgehen kann. Bunt leuchten die vielfarbigen Sonnenschirme und bilden einen wirkungsvollen Kontrast zu dem goldgelben Sandstrand und dem lichtblauen Meer, das in der Weite ins Azurblaue übergeht, auf dem die Fischerboote mit ihren bunten Segeln dahinziehen. Wer die felsigen Gestade anderer Mittelmeerküsten kennt, wird diesen Strand besonders zu schätzen wissen.
So ist die italienische Adriaküste in den letzten Jahren immer stärker zum Ferienziel geworden. Nach dem 2, Weltkrieg wurden weite Küstengebiete erschlossen, die bis dahin völlig unbekannt und zum Teil unbesiedelt waren. Aus kleinen, verlassenen Fischerdörfern wurden moderne Badeorte, und in weltabgeschiedenen Einöden entstanden neue Siedlungen; Hotels, Pensionen, Restaurants und Privatvillen wuchsen in kurzer Zeit zu Zentren des Fremdenverkehrs. Der Grund für diese sprunghafte Entwicklung lag einmal darin, daß die altbekannten Badeorte wie Rimini oder Riccione dem Ansturm der Feriengäste in der Hauptsaison nicdit mehr gewachsen waren und sich — um der Raumnot zu begegnen — längs der Küste weiter ausbreiteten. Ferner wollte man dem Bedürfnis vieler Feriengäste Rechnung tragen, die ihren Urlaub weitab von dem Getriebe eines mondänen Badeortes in Ruhe und Zurückgezogenheit zu verbringen.