Bővebb ismertető
VorwortDas Jagdrecht beherrscht die Jagd: Es bestimmt, wo und was gejagt werden darf, wann, wie und womit gejagt werden darf - und vor allem: daß überhaupt gejagt werden darf!Es ist das Jagdrecht, das uns zur Jagd berechtigt und dem Wilde verpflichtet, das uns schützt gegen Angriffe von außen und Übergriffe von innen, das einen Ausgleich schafft zwischen dem Jäger und dem Jagdgenossen, auf dessen Grund und Boden wir jagen.Früher mag es genügt haben, die Reviergrenzen zu kennen und die Regeln der Waidgerechtigkeit zu befolgen - heute reicht das nicht mehr aus! Denn die Zunahme von Freizeit und Wohlstand hat einen massenhaften Ansturm auf die Natur ausgelöst, der rücksichtslos nach eigener Verwirklichung strebt und dabei zwangsläufig mit den Rechten anderer - hier des Jägers - kollidiert. Diesen Konflikten stehen viele Jäger unvorbereitet gegenüber, weil sie ihre Rechte und Pflichten nicht kennen und den Gerichten nicht trauen.Das vorliegende Buch soll daher den Jäger und Revierinhaber über wichtige Urteile unserer Gerichte informieren, damit er sich ein eigenes, durch konkrete Entscheidungen belegtes Bild über seine rechtlichen Möglichkeiten machen kann. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Urteile auf das Wesentliche komprimiert, erläutert und in einem abschließenden Ergebnis zusammengefaßt. Da sowohl die Gesetze als auch die Rechtsprechung der Gerichte nicht statisch sind, sondern sich stets weiterentwickeln und am Geist der Zeit" orientieren, ist jede Haftung ausgeschlossen.Möge das Buch dazu beitragen, Konflikten im Revier vorzubeugen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und das Wild und die Jagd zu schützen.Karlsruhe, im März 1994Mark G. v. Pückler