Bővebb ismertető
Seit nunmehr 20 Jahren erscheint das „Jahrbuch der Lyrik", herausgegeben von seinem „Erfinder" Christoph Buchwald und einem zeitgenössischen Lyriker als jáhrlich wechselndem Mitherausgeber. Jahr für Jahr versammelt es etwa 100 neue, bislang in Büchern unpublizierte Gedichte - als Querschnitt dessen, was in der deutschsprachigen Lyrikszene passiert. Es zeigt, in welchen Formen, in welcher Sprache Gedichte auf Zeit, Gegenwart, Epoche, auf Lebensgefühle und Stimmungen in Lande reagieren: vom freien Rhythmus bis zum strenggefügten Sonett, vom lockeren Prosagedicht bis zur konkrétén Poesie, vom lapidaren Vierzeiler bis zum optischen Lautgedicht ... Viele inzwischen namhafte Autoren debütierten im LyrikJahrbuch, andere veröffentlichten regelmáfiig darin, von Jürgen Becker bis zu Ror Wolf, von Adolf Endler bis Raoul Schrott, von Róbert Gernhardt bis Thomas Kling und von Michael Krüger bis Durs Grünbein. Die Summe der Jahrbücher ist die Anthologie, die das deutschsprachige Gedicht in diesem ausgehenden Jahrhundert umfassend und angemessen reprásentiert und seine Entwicklung und seine Suchbewegungen lebendig dokumentiert. Die Herausgeber Christoph Buchwald, geb. 1951, ist Verlagsleiter des Suhrkamp Verlags und lebt in Frankfurt und Amsterdam. Raoul Schrott, geb. 1964, lebt als freier Schriftsteller in Irland. Er veröffentlichte u. a. die Gedichtbánde ,,Hotels//(i995), „Tropen" (1998) und, als Herausgeber und Übersetzer, „Die Erfindung der Poesie" (1997).