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JavaSpektrum Oktober/November 2005 [antikvár]

Angelika Langer, John Hunt, Klaus Kreft, Markus Völter

 
Rien ne va plus ^ In einem gut frequentierten Pub am ^ Rande des Universums traf ich unlängst auf einen Raumtouristen, mit dem ich meiner Vorliebe für pangalaktische Donnergurgler auf sehr ausgiebige Weise frönte. Leider kann ich mich an den exotischen Namen des Fremden nicht mehr erinnern. Außer, dass der Name aus mehreren Hundert Konsonanten besteht und sich nur von den dreizüngigen Mitbewohnern seines Heimatplaneten aussprechen lässt, ohne in Brechreiz oder Atemnot zu verfallen. Nach dem Genuss etlicher Drinks und den damit...
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Rien ne va plus ^ In einem gut frequentierten Pub am ^ Rande des Universums traf ich unlängst auf einen Raumtouristen, mit dem ich meiner Vorliebe für pangalaktische Donnergurgler auf sehr ausgiebige Weise frönte. Leider kann ich mich an den exotischen Namen des Fremden nicht mehr erinnern. Außer, dass der Name aus mehreren Hundert Konsonanten besteht und sich nur von den dreizüngigen Mitbewohnern seines Heimatplaneten aussprechen lässt, ohne in Brechreiz oder Atemnot zu verfallen. Nach dem Genuss etlicher Drinks und den damit verbundenen körperlichen Ausfallerscheinungen, begann der Reisende über seine diversen Abenteuer zu berichten. Diese nahmen allesamt einen ziemlich ähnlichen Verlauf und reihten meistens Begriffe wie Einreiseformalitäten, Kybernetik, Sex und Trunkenheit in vielfältigen Variationen aneinander. Der freischaffende Kybernetiker war im Auftrag eines interstellaren Verlagshauses unterwegs, um die Entwicklung der Kybernetik in verschiedenen Zivilisationen zu beleuchten und diese Erkenntnisse in einem speziellen Reiseführer für Ingenieure and andere Langweiler festzuhalten. Durch den für seine Berufssparte eher untypischen Humor avancierte der Fremde sehr schnell zum beliebten Alleinunterhalter in der Weltraumkneipe. Während die meisten seiner Reiseberichte sich unmittelbar aus meiner Erinnerung verflüchtigten, blieb mir die Erzählung über eine unglaublich vorsintflutliche Zivilisation in der Erinnerung haften. Eines Tages besuchte der Reisende einen Planeten in einem abgelegenen und ziemlich verrufenen Teil der Milchstraße. Dessen affenähnliche Bewohner hatten erst vor kurzem http://www.javaspektnjm.de die Bäume verlassen und befanden sich demzufolge am Beginn ihrer Evolution. Sie hatten noch nicht einmal die Entwicklung denkender Waschmaschinen in den Griff bekommen. Ihre Technik gebrauchten sie eher für kriegerische Zwecke oder zu kurioser Unterhaltung als für nützliche Aufgaben. So stellten Roboter, die einer runden Kugel hinterher eilen, den höchsten Stand ihrer Technik dar. Leider war sowohl die Kommunikationsfähigkeit ihrer Völker als auch die ihrer technischen Systeme nicht besonders ausgeprägt. Als nun eines Tages eine Vogonen-Rot-te dem besagten Planeten einen Besuch abstattete, um auf ziemlich destruktive Weise für eine Hyperraumumgehungsstraße Platz zu schaffen, hätte es durchaus noch Hoffnung geben können. Eine sofort einberufene Kommission ranghöchster Politiker konnte sich jedoch wegen der üblichen unvereinbaren Weltanschauungen nur zu allgemeinen Floskeln über die grundlegenden Fragen von Weltwirtschaft, Weltfrieden und überhaupt allem durchringen. In ihrem Abschlusskommunique vereinbarten sie eine Vielzahl weiterer Folgetreffen zum Thema „Einreisebeschränkungen für Außerirdische" sowie die Einberufung zahlreicher Unterkommissionen unter dem Motto „Agenda 2010 - Rettet den Planeten". Die Wahl eines gemeinsamen Verhandlungsführers scheiterte mangels erforderlicher Mehrheiten und wegen des fehlenden Austauschs kleiner grüner Scheine, welche Meinungen von Vertretern der Politikerkaste oft in die gewünschte Richtimg zu lenken vermochten. Die führenden Wissenschaftler des Planeten waren indes nicht untätig geblieben. Nach tiefschürfenden Analysen kamen sie zu dem Ergebnis, man könne den Vogonen einen technischen K.o. verpassen, gelänge es, sämtliche Computerressourcen des Planeten zu kombinieren. Dann wäre es möglich, das auf dem Planeten verbreitetste Betriebssystem auf die Raumkreuzer der Außerirdischen hoch-zuladen, um durch einen anschließenden Angriff mit Computerviren einen technischen Kollaps zu verursachen. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch an der mangelnden Interoperabilität der verfügbaren Software und Hardware. Die Wissenschaftler kamen schlussendlich zu dem Ergebnis, dass sie auf eine interessante Fragestellung gestoßen seien, die einer eingehenden wissenschaftlichen Untersuchung bedürfe, und zogen sich daraufhin in ihre Elfenbeintürme zurück. Die Vogonen beobachteten die fruchtlosen Bemühungen der Planetenbewohner noch eine Zeit lang mit gewissem Amüsement, bevor sie um so entschlossener zur Tat schritten. Der Weltraumtourist hatte zum Andenken an d iesen merkwürdigen Planeten zwei Souvenirs retten können, bevor er sich in letzter Sekunde vor der Auslöschung des Planeten an Bord eines Vogonen-Kreuzers schmuggelte. Die Artefakte zeigen, dass für die Planetenbewohner durchaus noch großes Entwicklungspotential vorhanden gewesen wäre, und sind bei Interesse im Reiseführer für Kybernetiker einsehbar. Bei einem handelt es sich um eine äußert amüsante Erzählung mit dem Titel „Per Anhalter durch die Galaxis". Das andere Souvenir stellt eine Computerzeitschrift mit dem Namen „JavaSPEKTRUM" dar, die von einer Programmierplattform mit besonderem Augenmerk auf Interoperabilität handelt. Hätten die Bewohner des Planeten Erde doch mehr ihren eigenen Visionen vertraut. Ihr Michael Stal

Termékadatok

Cím: JavaSpektrum Oktober/November 2005 [antikvár]
Szerző: Angelika Langer , John Hunt , Klaus Kreft Markus Völter
Kiadó: SIGS-DATACOM GmbH
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 210 mm x 300 mm
Angelika Langer művei
John Hunt művei
Klaus Kreft művei
Markus Völter művei
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