Bővebb ismertető
Gegenüber Mittel- und Süddeutschland, die so viele groBe Musiker hervorgebracht habén, tritt Norddeutschland als Wicge musikalischer Genies zurück. Es war im 17. Jahrhundert die Heimat einer Anzahl bedeutender Meister der kirchlichen Kantaten- und Orgelmusik von denen Franz Tunder, Vincent Lübeck, Nikolaus Bruhns und Dietrich Buxtehude in der Musikgeschichte einen geachteten Rang einnehmen. Der Magdeburger Georg Philipp Telemann war im 18. Jahrhundert ein Komponist von europáischer Berühmtheit, und er gewinnt in der Gegenwart als groBer Zeitgenosse der überragenden Genies Bach und Hándel immer gröfiere Beachtung xmd Bewunderung. Knapp dreiviertel Jahrhundert nach seinem Tode erwáchst im Norden Deutschlands wieder ein groBer Meister, einer, der nicht wie Telemann alíen in- und auslándischen Ginflüssen seiner Zeit offen stand, sondern der ganz ein Eigner war, in seinem Volke wurzelnd, aber auch, wie Telemann, berufen, Altes und Neues miteinander zu verbinden, und der, wie die norddeutschen Meister des 17. und 18. Jahrhunderts, ein Beherrscher alles Handwerklichen in seiner Kunst gewesen i st: Johannes Brahms. Die Musikgeschichte pflegt sein SchafFen in die etwa 1840 beginnende und bis ins 9. Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts reichende Musikperiode der Hochromantik einzuordnen. DaB die Grundhaltung seiner Musik eine romantische, stark gefühlsbetonte gewesen ist, wird niemand bestreiten, Nicht umsonst gehört Brahms ja zu den gröBten Meistern des deutschen Liedes, liebt er auch in seinem K la vier schafFen die kíeinen Formen. Aber wie paBt zum landláufigen Begriflf romantisch"