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WIDMUNG
Tausend Gesellen erbat ich vom Ewigen eh mir
Gott in Einem Vergalt mit vollen Tausend die er mir weigerte Liebreich Herz, Du Geber, ich danke Dir, Rudolf
Alexander Verteidiger, Bestätiger, Besänftiger.
AN HOFMANNSTHAL
Pisa, Nov. 04.
Die Welt ist jedermanns: doch keiner weiß,
Als der ihr Bild hat, das Gesicht der Welt:
Es ist, und ist nicht — außer, einer steht
Und dreht an einem Spiegel, fängt ins Glas,
Was eingewachsen aus der hintersten
Entrückung blickt, und einen andern Ort
Fände der Ein und Andre sich, von wo
Die seligen Augen ihm ein Widerstrahl
Beträfe aus dem Hergespiegelten:
Denn wie er aufschlug, fliegt er ab, und steht.
Der Gott, und der ihn weist, und dem er scheint.
Sind Heilige Drei, und diesen wohnt die Statt
In ihren eigenen Angeln, aber nicht
Im Ja, und blöden Eintags-Nein. Den Pol
Weiß ich und du — dir nennt ihn heut ein Kind —
Aus dessen stumm unweigerlichem Bann
Kein Stern entliefe, wenn ihn gleich kein Wort
Dem Blick bezeichnete, denn also ist
Was sein muß, alles heimlich ausgezählt.
Wo Zufall aufhört, bricht das Feurige
Des Heiligen durch, reißt Erde mit, wird Glück,
Und Glück ist Not, einfähig durch und durch.
Auch starb der Gott nicht aus, und wer Du bist,
Weiß ich genau, und führe ja durch Nacht
Die Straße solchen Strahles, den du wirfst
Noch in kein Aug, entbehrten des Geschlechts
Gewahrender die Örter noch, durch die
Er heut schon fortfliegt, steh du, wo du stehst.
Und sei voll großen Mutes, Hofmannsthal;
Seit Goethe uralt fortgegangen ist
Von wannen er gekommen war, und Kleist
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