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ZU DIESEM BUCH
Kertész' Kaddisch - Trauergebet - gilt einem Kind, das es nie geben wird. In einem kunstvollen Monolog begründet der Erzáhler seine Weige-rung, nach Auschwitz Leben zu reproduzieren. Ein «beklemmend schöner Román» über die Schwierigkeiten, das «Überleben zu überleben».
Imre Kertész, geboren 1929 in Budapest, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Bu-chenwald befreit. Seit 1953 lebt er in Budapest als freier Schriftsteller und Übersetzer (u. a. von Nietzsche, Freud, Hofmannsthal). Für seine Románé, Erzáhlungen und Theaterstücke wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Werk des Autors fin-den sich im Anhang dieses Buches.