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Der Splitter, den Kai in der Jackentasche hatte, fühlte sich auch durch den Stoff hart, rissig und scharf an. Mit der rechten Hand griff er in die Tasche. Nun spürte er auf einer Seite das zerborstene Metall, auf der anderen die regelmäßigen Rillen.
Der Splitter war kalt, und er erinnerte ihn an Peter und das Blut. Im Zug gegenüber saß die Mutter. Sie blickte zum Fenster hinaus, und Kai sah, wie müde sie war.
Der Mann neben ihr hatte den Kopf an die Lehne gestützt und seitwärts gedreht. Jedesmal, wenn der Zug über den Gleiszwischenraum fuhr, ging ein Zucken durch den schlafenden Körper des Mannes. Irgendwann wachte er auf. „Falls du Sirenen hörst, weck mich!"
Kai nickte. Er holte den Bombensplitter aus der Jackentasche und kratzte mit dem Nagel auf den feinen Rillen. Dann nahm er ihn zwischen die Beine und scheuerte an der Bank. Von diesem Geräusch wachte die Mutter auf.
„Was soll das?" fragte sie. Ihre Augen waren